Urlauberansturm auf den Kanaren

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Terroristische Anschläge und eine unklare Sicherheitslage zeigen auch bei der Ferienplanung ihre Auswirkung – viele Touristen wollen nicht mehr nach Nordafrika, Ägypten oder die Türkei: Ab nach Spanien!, denken viele Urlauber. 68 Millionen Besucher kamen im letzten Jahr – 2016 werden es noch mehr. Spanien platzt aus allen Nähten. Nach Katalonien und den Balearen sind die Kanarischen Inseln vor der nordwestafrikanischen Küste das beliebteste Reiseziel in Spanien – mit Rekordbesucherzahlen. Mein Beitrag zu diesem Thema auf B5aktuell „Politik und Hintergrund“ am 8.5.2016 – hier noch einmal gesondert nachhörbar.

Europas Rechtspopulisten auf dem Vormarsch

Moderation

Logo © BRDie rechtsradikalen und rechtspopulistischen Parteien in Europa, die früher mit ihren „Themen“ nur einen überschaubaren Kreis von Anhängern gewinnen konnten, sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Ob in Österreich bei dem ersten Wahlgang zur Präsidentenwahl, in Finnland, in den Niederlanden oder Frankreich – innerhalb der Staaten der Europäischen Union wächst eine ausländerfeindliche, europaskeptische, offen national bis nationalistische Stimmung.

Die Krisen der Europäischen Union, von der anhaltenden Staatsschuldenkrise, der teilweise hohen Jugendarbeitslosigkeit, sowie der Flüchtlingskrise, haben der europäischen Rechten erheblichen Auftrieb gegeben, in einem Maße, dass in einigen EU-Mitgliedsländern rechtspopulistische Parteien längst Regierungsmacht haben, wie in Polen und Ungarn.

In zahlreichen anderen europäischen Staaten setzen die Rechtsparteien die Regierungen unter Druck, die Asylgesetzgebung zu verschärfen, die Leistungen für Flüchtlinge zu verringern, die Grenzkontrollen auf Dauer wieder einzuführen. In Finnland lautet das Motto der Rechten „Grenzen dicht!“. In den Niederlanden liegen die Rechten in den Umfragen an erster Stelle und können bei den nächsten Parlamentswahlen stärkste politische Kraft werden.

In Frankreich ist es der Tochter von Parteigründer Le Pen gelungen, ihrem Front National ein bürgerliches Image zu verpassen und zur wichtigen kommunal- und regionalpolitischen Macht aufzusteigen. Marine Le Pen gilt zudem als „Vorbild“ für viele europäische Rechtsparteien. Was bedeuten diese Veränderungen für die Europäische Union? Rücken die EU-Staaten unter dem Druck der Rechten auseinander, gefährden sie gar das langfristige Projekt der europäischen Einigung? Im Studio des „Dossier Politik“ ist Dr. Ulrike Guérot, Gründerin und Direktorin des European Democracy Lab an der European School of Governance.

Europas Rechte auf dem Vormarsch
Sendung mit den Politikberatern Ulrike Guérot vom 4.5.2016, Bayern2.
Moderation: Christina Teuthorn-Mohr

http://br.de/s/2H43pF9

Radiosendung: Kanarische Literatur

Sendungen

Logo © BR„Als mich das weite Meer sah, erhob ich den Blick, schaute auf mein Land und dachte daran, nie mehr dorthin zurückzukehren.“ Ein unbekannter Autor verfasste im 16. Jahrhundert diese Textzeile eines Trauergedichts, das zur ältesten und bekanntesten Literatur der Kanarischen Inseln zählt. Das Meer, die einzigartige geografische Lage, aber auch Themen wie Nostalgie, Traurigkeit, unerwiderte Liebe und die Entwurzelung sind seither typisch für das Erzählen der kanarischen Schriftsteller. Nur zwei mündliche Gedichte sind von den Guanchen, den Ureinwohnern, überliefert – Nachfahren spanischer Eroberer prägten den literarischen Stil. Dennoch hat das Erzählen auf den Kanaren einen ganz eigenen Charakter. Kanarische Autoren wie Bartolomé Cairasco de Figueroa, Antonio de Viana, Tomás Morales, Alonso Quesada oder Rafael Arozarena sind in Spanien hoch geschätzt. Und der ewige Frühling hat auch internationale Autoren angezogen. So lebt etwa Janosch zurückgezogen auf Teneriffa und wurde selbst von der Magie der sieben Inseln literarisch inspiriert.

Kanarische Literatur – Geschichten erzählen im ewigen Frühling

Eine Sendung von Christina Teuthorn-Mohr

Bayern2, radioWissen, 22.3.2016, 9:05 Uhr
(Wiederholung am 12.4.2016, 15:05 Uhr)

Sendung nachhören beim Bayerischen Rundfunk

Sendungsseite von radioWissen

EAU 2016 – Messemoderation, Newsshow und Interviews

TV

Messe-Moderation EAU16 © EAU Die besten Urologen der Welt, insgesamt 13.000 Besucher, sind zum Jahrestreffen der EAU im März 2016 gekommen. Die European Association of Urology veranstaltete dieses Jahr ihren großen Kongress in München.

Ich habe Interviews zu den spannendsten medizinischen Themen geführt und eine tägliche 45-minütige News-Show mit den Higlights des Tages moderiert, die auf der Messe, in den großen Hotels und online gezeigt wurde.

Eine Übersicht der meisten Interviews finden Sie in dieser youtube-Playlist.

Hier ein paar Ausschnitte (auf Englisch):

EAU16 Live Surgery: Delegate reactions

Live-Operationen waren einer der Höhepunkte auf der EAU – ich habe Reaktionen der Teilnehmer eingeholt.

EAU TV went over to the EAU16 live surgery sessions, and heard from EAU delegates what they learned and why live surgery is a good way to learn.

 

Keeping Patients Informed – EAU16

Patienten richtig zu informieren – das soll mit Hilfe der EAU-Guidelines leichter werden.

EAU TV speaks to Thorsten Bach, Patient Information Consultant at EAU, and Sunny Nalavenkata, a researcher at Box Hill Hospital, Australia, at EAU16 about the EAU’s role in keeping patients well informed, why well informed patients lead to better care, and take a look at some innovative ways this might be done using video.

 

History in the Making – International Congress on the History of Urology at EAU16

Interview zum parallel laufenden historischen Kongress.

EAU TV spoke to Prof. Dirk Schultheiss, Chairman of International Congress on the History of Urology during, as the congress within the EAU16 Congress invites delegates to learn a bit about the pioneers in their field, and the societies that shaped them.

 

Urology on the Political Agenda – Chris Chapple, Secretary General, EAU

EAU TV caught up with the EAU Secretary General at EAU 2016 in Munich to hear where the EAU is headed, and how EAU is helping put Urology on the map across Europe.

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FIFA Präsidentschaftswahl: Der Fußball und seine Beschützer

Moderation

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Inhaftierte Funktionäre, Verschobene Turniere, Ermittlungen weltweit und Kandidaten aus dem alten System – kann die FIFA reformiert werden? Vor der Wahl ist nach der Wahl. Am Freitag küren 209 FIFA-Delegierte einen neuen Präsidenten für den Weltfußballverband und es gibt zwei aussichtsreiche Kandidaten. Doch weder Scheich Salman al Khalifa aus Bahrain noch UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino aus der Schweiz können glaubhaft für einen Neuanfang im korruptionsgeschüttelten Verband stehen. Beide sind eng mit den bestehenden Strukturen verwoben.

FIFA-Kritiker sprechen daher schon vorab davon, dass von der Wahl keinerlei Signal für eine Erneuerung im Weltfußballverband ausgehen kann. Schon in der Vergangenheit hat die FIFA eindrucksvoll tragisch bewiesen, dass sie zu einer Selbstreinigung nicht in der Lage ist. Der Verband ging Korruptionsvorwürfen immer erst dann ernsthaft nach, wenn die Ermittlungsbehörden schon aktiv oder die Vorgänge bereits bekannt waren. Auch bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 an Deutschland könnte es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein.

Vor der FIFA-Präsidentenwahl:
Sakrosankt! Der Fußball und seine Beschützer

Sendung mit dem investigativen Sportjournalisten Thomas Kistner vom 24.02.2016, Bayern2.
Moderation: Christina Teuthorn-Mohr

http://br.de/s/2Aa3ig6

Flüchtlingskrise und Anti-Terrorkampf – Wie antwortet Europa?

Moderation

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In der Flüchtlingskrise schotten sich immer mehr Länder ab und bauen Zäune. Europa droht in Kleinstaaterei zu verfallen. Nach den Terroranschlägen von Paris wollen die Länder der EU Solidarität demonstrieren.

In den letzten Monaten versuchen immer mehr Länder ihre Grenzen für Flüchtlinge dicht zu machen und damit die Probleme an die Nachbarländer weiterzuschieben. Ungarn machte den Anfang, Polen, Tschechien, die Balkanstaaten folgten. Auf der Balkanroute versucht jedes Land, die Flüchtlinge schnellstmöglich durchzuschleusen, bloß weg aus dem Blickfeld. Es wird immer offensichtlicher, dass nur eine gesamt-europäische Lösung helfen kann. Die aber ist nicht in Sicht.

Die Anschläge von Paris haben die Parameter verschoben. Mit großer Anteilnahme und Solidarität versprechen die Regierungschefs den Franzosen Unterstützung. Die diese auch eingefordert haben, über die sogenannte Beistands-Klausel im EU-Vertrag.  Rückt Europa nun doch wieder zusammen? Es wird spannend, wie Europa auf die vielen Krisen antworten wird.

Flüchtlingskrise und Anti-Terrorkampf – Wie antwortet Europa?

Sendung mit den Politikberatern Ulrike Guérot und Gerald Knaus und dem langjährigen Europa-Korrespondenten Martin Bohne vom 25.11.2015, Bayern2.
Moderation: Christina Teuthorn-Mohr

http://br.de/s/20D7Idy

Interviews: Medientage 2015 – Frauenpower

TV

Geballte Frauenpower auf den Münchner Medientagen 2015: Der zweite Tag stand unter dem Motto „Media Women Connect“. Ein wichtiges Motto, denn in den Chefetagen der deutschen Medienhäuser finden sich weniger Frauen als im Vorstand von DAX-Unternehmen. Am BR-Messestand habe ich ein paar Interviews mit beeindruckenden Frauen geführt, die man auch im BR-youtube-Kanal und der BR-Mediathek nachschauen kann.

 

Chefredakteurinnen

Die Chefredakteurinnen Alexandra Föderl-Schmid (Der Standard) und Bettina Bäumlisberger (Münchner Merkur).

 

Filmproduzentin Uschi Reich

Ein Flucht-Film! Uschi Reich, eine der bekanntesten Filmproduzentinnen Deutschlands, verrät ihr Herzensprojekt …

 

Alexandra Borchardt, Chefin vom Dienst, Süddeutsche Zeitung

„Plan W“ war nur der Anfang! Alexandra Borchardt über weitere journalistische Pläne …

Radiomoderation: Afrikas vergessenes Flüchtlingsdrama

Moderation

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Millionen Menschen sind auf der Flucht. Momentan schaut die Welt auf Syrien – auch die Debatte in Deutschland konzentriert sich auf die Flüchtlinge aus dieser Krisenregion. Doch das größte Flüchtlingslager der Welt ist in Kenia.

Mindestens 330.000 Somalis leben Schätzungen zu Folge im kenianischen Flüchtlingslager Dadaab. Nicht weit davon entfernt ist das Lager Kakuma, es befindet sich ebenfalls in Kenia, etwa 100 Kilometer vor der Grenze zum Südsudan. Sieben der acht größten Flüchtlingslager der Welt befinden sich laut dem katholischem Hilfswerk Misereor in Ostafrika, wo mindestens 1,1 Millionen Menschen Schutz vor Krieg und Terror gefunden hätten. Weltweit gesehen liegen dem Hilfswerk zufolge mehr als die Hälfte der Herkunftsländer mit den höchsten Flüchtlingszahlen in Zentral- und Ostafrika. Nicht die Armut treibt diese Menschen aus der Heimat, sondern staatliche Willkür und bürgerkriegsähnliche Zustände.

In Westafrika sind rund 150.000 Nigerianer wegen des blutigen Terrorfeldzugs von Boko Haram in Nachbarländer geflohen, vor allem in den Niger und nach Kamerun. Dazu kommen noch einmal etwa 1,4 Millionen Menschen, die vor sunnitischen Extremisten aus dem Nordosten Nigerias in andere Landesteile geflohen sind. Die weltgrößte Flüchtlingskrise spielt sich weit weg von Deutschland ab. Die Flucht von Zehntausenden aus Afrika übers Mittelmeer nach Europa ist nur die Spitze des Eisbergs. Auf keinem Kontinent sind so viele Menschen auf der Flucht vor Krieg, Hunger und Menschenrechtsverletzungen wie in Afrika.

Die Krisen in Ländern wie Südsudan, Kongo oder Eritrea haben dem UN-Flüchtlingshilfswerk zufolge 15 Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Afrikanische Nachbarstaaten gewähren ihnen Schutz.

Afrika – das vergessene Flüchtlingsdrama

Sendung mit Markus Löning, dem ehemaligen Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, vom 21.10.2015, Bayern2.

http://br.de/s/1yfrDHQ

Radiomoderation: Flüchtlinge

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Über hunderttausend Flüchtlinge sind in den letzten Wochen nach Deutschland gekommen. Spitzenpolitiker, Arbeitgeberverbände, Ehrenamtliche und Migrationsforscher sind uneins darüber, wie Deutschland reagieren soll. Das Bundeskabinett hat ein Maßnahmenpaket beschlossen.

Nach dem Flüchtlingsgipfel – das schaffen wir?

Sendung mit Dietrich Tränhardt, Migrationsforscher und emeritierter Professor der Uni Münster, vom 30.9.2015, Bayern2.

http://br.de/s/1wji13D

Radiomoderation: Energiewende

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Die Stromgewinnung in Deutschland soll klimafreundlicher und unbedenklicher werden. Lange haben die erneuerbaren Energiequellen aufgeholt. Doch der Kohle-Kompromiss auf Druck der Energiekonzerne bringt die Klimaziele ins Wanken. Ist die Energiewende auf offener Strecke zum Stehen gekommen?

Sendung mit dem ARD-Klima- und Energieexperten Werner Eckert vom 22.7.2015, Bayern2.

http://br.de/s/1q6125m