Flüchtlingskrise und Anti-Terrorkampf – Wie antwortet Europa?

Moderation

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In der Flüchtlingskrise schotten sich immer mehr Länder ab und bauen Zäune. Europa droht in Kleinstaaterei zu verfallen. Nach den Terroranschlägen von Paris wollen die Länder der EU Solidarität demonstrieren.

In den letzten Monaten versuchen immer mehr Länder ihre Grenzen für Flüchtlinge dicht zu machen und damit die Probleme an die Nachbarländer weiterzuschieben. Ungarn machte den Anfang, Polen, Tschechien, die Balkanstaaten folgten. Auf der Balkanroute versucht jedes Land, die Flüchtlinge schnellstmöglich durchzuschleusen, bloß weg aus dem Blickfeld. Es wird immer offensichtlicher, dass nur eine gesamt-europäische Lösung helfen kann. Die aber ist nicht in Sicht.

Die Anschläge von Paris haben die Parameter verschoben. Mit großer Anteilnahme und Solidarität versprechen die Regierungschefs den Franzosen Unterstützung. Die diese auch eingefordert haben, über die sogenannte Beistands-Klausel im EU-Vertrag.  Rückt Europa nun doch wieder zusammen? Es wird spannend, wie Europa auf die vielen Krisen antworten wird.

Flüchtlingskrise und Anti-Terrorkampf – Wie antwortet Europa?

Sendung mit den Politikberatern Ulrike Guérot und Gerald Knaus und dem langjährigen Europa-Korrespondenten Martin Bohne vom 25.11.2015, Bayern2.
Moderation: Christina Teuthorn-Mohr

http://br.de/s/20D7Idy

Interviews: Medientage 2015 – Frauenpower

TV

Geballte Frauenpower auf den Münchner Medientagen 2015: Der zweite Tag stand unter dem Motto „Media Women Connect“. Ein wichtiges Motto, denn in den Chefetagen der deutschen Medienhäuser finden sich weniger Frauen als im Vorstand von DAX-Unternehmen. Am BR-Messestand habe ich ein paar Interviews mit beeindruckenden Frauen geführt, die man auch im BR-youtube-Kanal und der BR-Mediathek nachschauen kann.

 

Chefredakteurinnen

Die Chefredakteurinnen Alexandra Föderl-Schmid (Der Standard) und Bettina Bäumlisberger (Münchner Merkur).

 

Filmproduzentin Uschi Reich

Ein Flucht-Film! Uschi Reich, eine der bekanntesten Filmproduzentinnen Deutschlands, verrät ihr Herzensprojekt …

 

Alexandra Borchardt, Chefin vom Dienst, Süddeutsche Zeitung

„Plan W“ war nur der Anfang! Alexandra Borchardt über weitere journalistische Pläne …

Radiomoderation: Afrikas vergessenes Flüchtlingsdrama

Moderation

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Millionen Menschen sind auf der Flucht. Momentan schaut die Welt auf Syrien – auch die Debatte in Deutschland konzentriert sich auf die Flüchtlinge aus dieser Krisenregion. Doch das größte Flüchtlingslager der Welt ist in Kenia.

Mindestens 330.000 Somalis leben Schätzungen zu Folge im kenianischen Flüchtlingslager Dadaab. Nicht weit davon entfernt ist das Lager Kakuma, es befindet sich ebenfalls in Kenia, etwa 100 Kilometer vor der Grenze zum Südsudan. Sieben der acht größten Flüchtlingslager der Welt befinden sich laut dem katholischem Hilfswerk Misereor in Ostafrika, wo mindestens 1,1 Millionen Menschen Schutz vor Krieg und Terror gefunden hätten. Weltweit gesehen liegen dem Hilfswerk zufolge mehr als die Hälfte der Herkunftsländer mit den höchsten Flüchtlingszahlen in Zentral- und Ostafrika. Nicht die Armut treibt diese Menschen aus der Heimat, sondern staatliche Willkür und bürgerkriegsähnliche Zustände.

In Westafrika sind rund 150.000 Nigerianer wegen des blutigen Terrorfeldzugs von Boko Haram in Nachbarländer geflohen, vor allem in den Niger und nach Kamerun. Dazu kommen noch einmal etwa 1,4 Millionen Menschen, die vor sunnitischen Extremisten aus dem Nordosten Nigerias in andere Landesteile geflohen sind. Die weltgrößte Flüchtlingskrise spielt sich weit weg von Deutschland ab. Die Flucht von Zehntausenden aus Afrika übers Mittelmeer nach Europa ist nur die Spitze des Eisbergs. Auf keinem Kontinent sind so viele Menschen auf der Flucht vor Krieg, Hunger und Menschenrechtsverletzungen wie in Afrika.

Die Krisen in Ländern wie Südsudan, Kongo oder Eritrea haben dem UN-Flüchtlingshilfswerk zufolge 15 Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Afrikanische Nachbarstaaten gewähren ihnen Schutz.

Afrika – das vergessene Flüchtlingsdrama

Sendung mit Markus Löning, dem ehemaligen Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, vom 21.10.2015, Bayern2.

http://br.de/s/1yfrDHQ

Radiomoderation: Flüchtlinge

Moderation

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Über hunderttausend Flüchtlinge sind in den letzten Wochen nach Deutschland gekommen. Spitzenpolitiker, Arbeitgeberverbände, Ehrenamtliche und Migrationsforscher sind uneins darüber, wie Deutschland reagieren soll. Das Bundeskabinett hat ein Maßnahmenpaket beschlossen.

Nach dem Flüchtlingsgipfel – das schaffen wir?

Sendung mit Dietrich Tränhardt, Migrationsforscher und emeritierter Professor der Uni Münster, vom 30.9.2015, Bayern2.

http://br.de/s/1wji13D

Radiomoderation: Energiewende

Moderation

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Die Stromgewinnung in Deutschland soll klimafreundlicher und unbedenklicher werden. Lange haben die erneuerbaren Energiequellen aufgeholt. Doch der Kohle-Kompromiss auf Druck der Energiekonzerne bringt die Klimaziele ins Wanken. Ist die Energiewende auf offener Strecke zum Stehen gekommen?

Sendung mit dem ARD-Klima- und Energieexperten Werner Eckert vom 22.7.2015, Bayern2.

http://br.de/s/1q6125m

Radiomoderation: Außer Kontrolle – das Eigenleben des BND

Moderation

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Der Bundesnachrichtendienst soll für US-Geheimdienste deutsche Unternehmen und europäische Partner ausgespäht haben. Ein No-Spy-Abkommen habe es nie gegeben – und all das womöglich mit Wissen des Kanzleramtes. Die Zusammenarbeit zwischen BND und NSA in der Abhörstation in Bad Aibling wurde angeblich vorerst auf Eis gelegt. Ist der BND nützlicher Idiot der NSA? Die erlernte Abhängigkeit historisch bedingt? Hat der BND ein Eigenleben außerhalb jeder Kontrolle und kann das die Demokratie gefährden?

„Außer Kontrolle: Das Eigenleben des BND“ – Sendung mit der ehemaligen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vom 13.5.2015, Bayern2.

http://br.de/s/1j1THSd

Radiomoderation: 100 Tage Tsipras – der Druck auf Athen wächst

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Griechenland-Sendung - Logo © BR

Ja, die Enttäuschung der griechischen Wähler ist beträchtlich; ja, die Versprechungen des jungen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras ließen sich nicht wie vor dem Urnengang angekündigt umsetzen: und ja, die Europäische Union scheint langsam, aber sicher die Geduld zu verlieren. Im Dossier Politik fragen wir nach: Wie hat sich die Regierung Tsipras seit ihrer Amtsübernahme gegenüber den Gläubigern verhalten? Welche Zusagen haben der Ministerpräsident und seine Finanzminister gemacht, welchen Verhandlungskurs haben sie eingeschlagen? Und was sagen die Tsipras-Wählerinnen und Wähler? Sind sie enttäuscht von den hochfliegenden Versprechungen, die drastischen Kürzungen im Sozialbereich wieder rückgängig zu machen und sich nicht umsetzen lassen? Und wieviele Schulden hat Griechenland eigentlich? Denn die Regierung in Athen lässt derzeit überprüfen, welche der Forderungen gerechtfertigt sind und welche nicht. Und Brüssel? Der Geduldfaden scheint langsam zu reißen. Welche Szenarien werden bei der EU-Kommission durchgespielt?

„100 Tage Tsipras – Der Druck auf Athen wächst“. Sendung mit Georgios Pappas, Deutschland-Korrespondent des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Griechenlands, vom 29.4.2015, Bayern2.

http://br.de/s/1i7Q3YO

Radiobeitrag: Politisches Spiel mit Vorurteilen

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Bayern liegt beim Thema Fremdenfeindlichkeit im bundesweiten Vergleich auf Rang zwei. Das ist das Ergebnis der Leipziger Mitte-Studie, die Daten aus zwölf Jahren ausgewertet hat. Woran liegt das?  Der Gewaltforscher Professor Andreas Zick von der Universität Bielefeld erklärt, dass Fremdenfeindlichkeit viel mit Gruppendynamik zu tun hat. Und die wird durch rechte politische Rhetorik verstärkt. Politik trägt somit auch eine Mitverantwortung für Vorurteile.  Mein Beitrag dazu, gelaufen am 22.5.2015 im Bayern2 Dossier Politik: Das politische Spiel mit Vorurteilen – woher die Angst vor Fremden kommt und wie die Politik sie instrumentalisiert. Hier klicken zum Anhören:

http://br.de/s/1hcNKgq

Radiomoderation: Digitale Agenda

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Die ambitionierte „digitale Agenda“ der Bundesregierung für die Zeit bis 2017 soll Deutschland an die Spitze der informationstechnischen Entwicklung katapultieren. Ob das allerdings angesichts der hiesigen Voraussetzungen gelingen kann, ist mehr als fraglich.

Bayern2 Dossier Politik vom 15.04.2015 mit Gesche Joost, Internet-Botschafterin Deutschlands.

http://br.de/s/1gsRS9y

Radiomoderation: Datenschutz

Moderation

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Das Smartphone immer dabei, Bezahlen mit Kreditkarte, Tickets per App: dabei geben wir Informationen an Unternehmen. Diese Daten bleiben gespeichert. Doch was dürfen die Firmen damit machen? Und was nicht? Und was trägt die Politik zum Datenschutz bei?

Bayern2 Dossier Politik vom 21.01.2015 mit dem ehemaligen Datenschutzbeauftragten Peter Schaar:

http://br.de/s/1Xnl1aL