Radiosendung: Kastanienernte in Südtirol

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Maria Blasbichler klaubt sie noch mit der Hand: Keschtn, wie die Südtiroler ihre Kastanien nennen. Etwa 140 Bäume gehören zum Hof, den ihr Sohn Norbert übernommen hat. Inzwischen kultiviert der Biobauer wieder die Frucht, die früher ganze Dörfer ernährt hat und im Herbst aus Südtirol kaum wegzudenken ist. Beim „Törggelen“ servieren Bauern und Gastwirte den Besuchern frischen Wein und einheimische Produkte. Selbst gemachte Hauswurst, Speck und Kastanien gibt es auch bei Alois und Marianne Winkler auf einem Berghang über dem Eisacktal mit Blick auf die schneebedeckten Dolomiten.

Stacheliger Schatz: Südtirol und die Kastanien

Eine Sendung von Christina Teuthorn
NDR, Zwischen Hamburg und Haiti, 21.10.2012, 7:30 Uhr

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Radiosendung: Artensterben

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Logo © BRDer Evolutionsbiologe und Harvard-Professor Edward Wilson malt ein apokalyptisches Szenario: „Nicht einmal die Hälfte der Tier- und Pflanzenarten wird das Ende dieses Jahrhunderts überleben, wenn die Menschen damit fortfahren, Organismen und Lebensräume zu zerstören.“ Es steht schlimm um die enorme Lebensvielfalt, die die Evolution vor Millionen von Jahren geschaffen hat – auch nach Ansicht des WWF: „Jede Stunde sterben drei weitere Tier- und Pflanzenarten aus. Jeden Tag 70 Arten, jeden Monat 2.100, jedes Jahr über 25.000 verschiedene Lebensformen. Für immer verloren.“

Die Sendung gibt einen Überblick, welche Arten bedroht sind, nennt die Gründe dafür und zeigt, was gegen den Artenschwund getan werden kann und bereits getan wird. Der alternative Nobelpreisträger Professor Michael Succow stellt seine Projekte zum Artenschutz vor.

Rote Liste oder Grüne Vielfalt? Warum immer mehr Arten sterben
Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, radioWissen, 11.10.12, 9 Uhr
(Wiederholung von 2005)

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Radiomoderation: Vertreibung in Kolumbien

Moderation

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Jeder zehnte Kolumbianer ist heimatlos, ein Vertriebener, ein Flüchtling im eigenen Land. Mehr als vier Millionen Menschen mussten aufgrund des langjährigen bewaffneten Konflikts zwischen Guerilla, Regierung und paramilitärischen Gruppen aus ihrer Heimat fliehen. Die meisten zog es vom Land an den Rand der Großstädte – oft ohne Arbeit, Geld und Perspektive. Zurückkehren wollen viele trotzdem nicht, sie haben Angst, in ihrer alten Heimat zwischen die Fronten zu geraten.
Doch auch die neuen Wohnorte sind nicht sicher. Besonders gefährdet sind vertriebene Frauen, die dort sexueller Gewalt ausgesetzt sind: Viele sind zudem ohne ihre Partner in die Stadt geflohen und müssen nun allein für das Einkommen der Familie sorgen und sich um die Kinder kümmern. In vielen Städten schließen sich die Frauen jetzt zu Interessengruppen zusammen: selbstbestimmt, selbstorganisiert und als Beispiel für andere: „Wir sind Hausfrauen und Bäuerinnen, die sich“ – wie die Frauen der Karibikstadt Cartagena selbstbewusst sagen – „innerhalb von wenigen Jahren in Aktivistinnen verwandelt haben“. Doch wer sich für die Rechte von Frauen und Binnenvertriebenen einsetzt, lebt gefährlich: Mehrere Friedensaktivistinnen sind in den vergangenen Jahren bedroht, einige sogar ermordet worden. Florian Meyer-Hawranek hat die heimatlosen Frauen begleitet.

„Von Frauen auf der Flucht – Vertreibung in Kolumbien“

Breitengrad, Bayern2, am 10.10.2012, 14-15 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

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Radiomoderation: Wahl in den USA

Moderation

Logo © BRDie Kontrahenten könnten kaum unterschiedlicher sein: Der realpolitische US-Präsident, dessen visionärer Lack nach vier Jahren im Weißen Haus ab ist, gegen einen kühl kalkulierenden Ex-Finanzmanager, der Amerikas Wirtschaft wieder flottmachen will. Für Obama und Romney beginnt jetzt die heiße Wahlkampfphase.

Die Parteitage der Republikaner und Demokraten sind vorbei – als mediale Einstimmung der Anhängerschaft auf die kommenden harten Wochen bis zum Wahltag am 6. November haben beide Lager die mehrtägigen Polit-Heerschauen für ihre Zwecke nutzen können. Im Mittelpunkt des Wahlkampfes: Der Zustand der US-Wirtschaft, die verhältnismäßig auf hohem Niveau stagnierende Arbeitslosen- quote von derzeit 8,1 Prozent, die Staatsverschuldung des Landes.

Geld spielt – wie in jedem amerikanischen Wahlkampfjahr – auch dieses Mal eine besondere Rolle. Von der Höhe der Spendengelder hängt die Fähigkeit der Kandidaten ab, ihre Werbespots in den Medien zu schalten, online, in Radio- und Fernsehsendern, in den US-Zeitungen. Doch selbst für amerikanische Verhältnisse stellt das präsidiale Wahlkampfjahr 2012 eine Ausnahme dar: Erstmals können finanzstarke Privatpersonen Wahlkampfspenden in unbegrenzter Höhe leisten, sofern sie nicht einem individuellen Kandidaten zur Verfügung gestellt werden, sondern einem politischen Thema. Niemals zuvor in der jüngeren US-Geschichte haben wohlhabende Finanziers derart massiv und direkt Einfluss auf das Wahlgeschehen ausüben können.

„USA – Im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft beginnt die heiße Phase“

Dossier Politik, Bayern2, am 19.9.2012, 21-22 Uhr

Moderation: Christina Teuthorn
Studiogast: BR-Politikredakteur und ehemaliger USA-Hörfunk-Korrespondent Klaus Kastan.

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Radiomoderation: Immobilienboom

Moderation

Logo © BRZinsen im Keller, Euro und Aktienentwicklung unsicher – da wollen immer mehr Deutsche ihr Geld in Immobilien anlegen. Die Preise für Häuser und Wohnungen steigen daher in astronomische Höhen. Vor allem Ballungszentren wie Berlin, München oder Frankfurt gelten als gute Kapitalanlage. Die Kommunalpolitik beobachtet diese Entwicklung mit Sorge.

Ebenfalls attraktiv für Investoren sind Ferienimmobilien in den Alpen oder an Nord- und Ostsee. Selbst Mecklenburg-Vorpommern, das über Bevölkerungsschwund klagt, erlebt auf Rügen und Usedom mancherorts einen Aufschwung, der die Einheimischen erstaunt.

Ein besonderer Aspekt der aktuellen Entwicklung ist der Einfluss des Auslands: Zum einen drängen ausländische Privatpersonen auf den Immobilienmarkt in Deutschland, zum anderen suchen zunehmend Wohnungsbau-Gesellschaften mit Kapital aus den angelsächsischen Ländern als Eigentümer und Vermieter hohe Rendite-Erwartungen umzusetzen. Auch hier befürchtet die Politik Verwerfungen. Fragt sich, ob der Aufwärts-Trend bei Immobilien auf sicherem Grund steht.

„Auf sicherem Grund? Aspekte des Immobilienbooms in Deutschland“

Dossier Politik, Bayern2, am 5.9.2012, 21-22 Uhr
Dossier Politik, B5aktuell, am 9.9.2012, 11-12 Uhr (Wiederholung)

Moderation: Christina Teuthorn
Studiogast: Prof. Steffen Sebastian, Lehrstuhl für Immobilienfinanzierung, Universität Regensburg

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Radiomoderation: Bundestagswahl 2013

Moderation

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Schwarz-gelb streitet auch im vierten Koalitionsjahr um die politische Ausrichtung, die Opposition sucht ein schärferes Profil. Das alles vor dem Hintergrund gravierender Probleme wie der Energiewende und der Euro-Schuldenkrise. Diese haben sowohl Union als auch SPD zum herausragenden Wahlkampfthema erklärt. Fraglich ist derzeit aber noch, wie sich die SPD hier von der Union unterscheiden will. SPD-Chef Sigmar Gabriel hat es in der Sommerpause versucht mit dem Vorschlag einer Schuldenunion. Dieser findet zwar im Ausland durchaus positive Resonanz, nicht aber in Deutschland. Womit also will die SPD inhaltlich punkten gegen eine Union, die vor allem von der hohen Popularität der Kanzlerin profitiert? Und die mit sich selbst ringt, vielen ist der Kurs der Parteichefin längst nicht mehr konservativ genug.

„Poröse Koalition, uneinige Opposition: Ein Jahr vor der Bundestagswahl“

Dossier Politik, Bayern2, am 29.8.2012, 21-22 Uhr
Dossier Politik, B5aktuell, am 2.9.2012, 11-12 Uhr (Wiederholung)

Moderation: Christina Teuthorn
Studiogast: Dietmar Riemer, Leiter des NDR-Hauptstadtstudios in Berlin

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Radiomoderation: NSU

Moderation

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Geschredderte Akten, ahnungslose Ermittler, überforderte Amtsleiter. Die Aufklärung rund um die Mordserie des NSU offenbart ein breites Versagen deutscher Sicherheitsbehörden. Welche Konsequenzen muss das haben? Wie konnten die Rechtsterroristen des NSU zehn Menschen ermorden, zwei Anschläge verüben und Banken ausrauben, ohne dass ihnen die Ermittler auch nur ansatzweise auf die Spur kamen? Im Bundestag und in den Landtagen von Thüringen und Sachsen mühen sich Untersuchungsausschüsse, Licht ins Dunkel zu bringen. In allen drei Gremien hat sich Fassungslosigkeit über die Ermittlungspannen breit gemacht. Vor allem der Verfassungsschutz steht massiv in der Kritik.

„Einmaliges Versagen? Die NSU-Ermittlungsfehler und die Lehren daraus“

Dossier Politik, Bayern2, am 25.7.2012, 21-22 Uhr
Dossier Politik, B5aktuell, am 19.8.2012, 11-12 Uhr (Wiederholung)

Moderation: Christina Teuthorn
Studiogast: Wolfgang Kapust, WDR-Redakteur und Rechtsextremismus-Experte

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Radiosendung: Nach dem Vulkan

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Der Vulkan auf der Kanareninsel El Hierro hatte 200 Jahre lang geschlafen. Doch im Sommer 2011 erschütterten plötzlich Erdbeben die Insel – mehr als zehntausend Stöße innerhalb von drei Monaten. Dann brach vor der Südspitze der Insel ein Unterwasservulkan aus.

Im Frühjahr kam eine Expertenkommission übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass der Ausbruch auf dem Boden des Atlantiks beendet sei und kein Magma mehr austrete. Doch die Erde rumort weiter.

Die Eruptionen haben einigen wirtschaftlichen Schaden verursacht. Der Medienrummel, die Wirtschaftskrise und die andauernde Ungewissheit haben viele Menschen mürbe gemacht.

Leben mit dem Vulkan – Die Folgen des Bebens für die Kanareninsel El Hierro

Eine Sendung von Christina Teuthorn
Deutschlandradio, Weltzeit, 24.7.2012, 18:00 Uhr

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Radiomoderation: Tour de France

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Im flachen, weiten Rhône-Becken der Provence, anderthalb Autostunden nördlich von Marseille, erhebt sich ein Berg wie aus dem Nichts. 1.912 Meter hoch thront der Mont Ventoux über der hügeligen Landschaft. Vom Gipfel aus bietet der Berg der Winde ein unvergleichliches Panorama, das von den französischen Alpen bis an die südfranzösische Mittelmeerküste und an die Pyrenäen reicht. Der Mont Ventoux gilt als ein magischer Ort. Er hat Dichter inspiriert und Forscher angezogen. In der Welt des Sports steht der Riese der Provence für große Triumphe, entsetzliche Niederlagen und menschliche Tragödien. Auf dem Mont Ventoux gründet sich der legendäre Ruf der Tour de France. So starb der ehemalige Straßen-Rad-Weltmeister Tom Simpson beim Aufstieg 1967, weil er – vollgepumpt mit Dopingmitteln und Alkohol – den Strapazen nicht gewachsen war. Von der Faszination des Berges lassen sich jährlich unzählige Wanderer, Motorradfahrer und natürlich Hobby-Radler einfangen.

„Mythos und Martyrium – Der Mont Ventoux in der Provence“

Breitengrad, Bayern2, am 04.07.2012, 14-15 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

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Radiomoderation: Algerien

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Anfang Juli 1962 wurde Algerien von Frankreich unabhängig. Doch nach 50 Jahren ist die Bilanz bitter: Trotz Erdöl und Erdgas sind Arbeitslosigkeit und Sozialprobleme enorm. Die Politik macht eine Clique, die mit Hinweis auf Islamisten alle demokratische Regungen abwürgt. Trotzdem duftete es im Frühjahr 2011 nur ganz kurz nach dem Jasmin des „Arabischen Frühlings“. Als es Proteststreiks gab gegen die Arbeitslosigkeit und die hohen Lebenshaltungskosten erhöhte das Regime die Subventionen für Brot und die politische Gängelung durch den Geheimdienst.Der Konflikt in Libyen hat die Sicherheitsmanie des Regimes in Algier noch verschärft: man fürchtet, dass sich über den Süden des Landes, die Sahara, der Konflikt in Mali auf das Gemisch der Stämme und Völker Algeriens ausbreiten könnte.

„Das schweigende Land – Algerien 50 Jahre nach der Unabhängigkeit“

Dossier Politik, Bayern2, am 27.6.2012, 21-22 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn
Studiogast: Marc Dugge, ehem. ARD-Hörfunkkorrespondent für Nordwest-Afrika

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