Radio auf CD: Wissenswürfel

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CD Cover © Bayerischer RundfunkDrei meiner Radiosendungen sind 2013 auf CD erschienen: Im großen radioWissen-Wissenswürfel. Insgesamt enthält die kompakte Wissensbox 23 CDs von aufwändigen Radiofeatures. Von mir sind darin folgende Sendungen enthalten:

1. Das Gehirn – warum wir ein Leben lang lernen
2. Psychosomatik – Krankheit als Sprache der Seele
3. Die Welt der Träume – eine Reise ins Unbewusste

Hier der offizielle Pressetext:

Nicht 100.000 Sklaven wurden zum Bau der Cheops-Pyramide gezwungen, wie einst der antike Geschichtsschreiber Herodot behauptete, sondern rund 12.000 Facharbeiter vollbrachten dieses Bauwunder. Das ist nur eine der Überraschungen, die „Die ganze Welt des Wissens“ die neue CD-Edition der Sendung radioWissen auf Bayern 2 zu bieten hat.

68 ausgewählte Features entführen die Hörerinnen und Hörer auf eine akustische Bildungsreise durch Naturwissenschaften, Geschichte, Philosophie, Religion und Psychologie – mit Porträts der großen Denker von Sokrates bis Kant, einem Überblick über die Weltreligionen und Jenseitsvorstellungen, faszinierenden Entdeckungen, wie die Erforschung des Gehirns und Phänomenen der Alltagskultur wie der Jeans oder dem Pauschaltourismus.

Begleitend zur gerade erschienenen radioWissen CD-Edition „Die ganze Welt des Wissens“ erscheint am 25. November 2013 im Lutz Garnies Verlag das Buch „Religion – Die großen Welt- und Naturreligionen“.

Seit jeher sucht der Mensch nach religiöser Orientierung, in archaischen Religionen und im Schamanismus, in den großen Buchreligionen oder in den indischen und fernöstlichen Glaubens- und Denksystemen wie Buddhismus, Hinduismus, Schintoismus und den Lehren des Konfuzius. Das reich bebilderte Buch ergänzt die Hörbuch-Beiträge der CD-Edition.
Informationen zu CD-Edition und Begleitbuch:

CD-Box:
„Die ganze Welt des Wissens“
23 CDs, 69,99 Euro
Produktion: Bayerischer Rundfunk
Verlag: der Hörverlag

Begleitbuch
radioWissen: Die ganze Welt des Wissens.
RELIGION: Die großen Welt- und Naturreligionen
24,90 Euro
Verlag Lutz Garnies
ISBN 978-3-926163-82-0

Erscheinungsdatum: 25.11.2013

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Radio auf CD: Geheimnis Tod

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CD Cover © Bayerischer RundfunkEine meiner Radiosendungen über das Immunsystem ist jetzt auf CD erschienen: Eine radioWissen-Sendung über Tod- und Nahtoderfahrungen – die oft als „Licht am Ende des Tunnels“ wahrgenommen werden. Sie ist auf Bayern2 gesendet worden und kann nun auch in dieser Form nachgehört und gesammelt werden. Hier noch die ausführlichen Informationen zu den Einzelsendungen, die in der CD enthalten sind:

Mysterium Mortis – Geheimnis Tod  (Pressetext)

Der Tod ist eines der großen Mysterien des Lebens. Wir wissen, dass er unvermeidbar ist, erleben ihn in unserem sozialen Umfeld, fürchten uns davor – doch eine genaue Vorstellung davon haben wir nicht. Verständlich, dass er schon bei den ersten Religionen und Kulturen eine so zentrale Rolle spielte. Denn seit der mensch denken kann, treibt ihn um, was mit ihm passieren wird, wenn er dieses Leben einmal verlassen muss. Werden wir wiedergeboren, und wenn ja, als was? Leben wir in einer fernen Welt einfach weiter? Kommen wir als Mensch auf diese Erde zurück? Und wie können wir uns auf den Tod und ein mögliches „Leben“ danach vorbereiten? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen alle Kulturen. Wie unterschiedlich die Antworten darauf sein können, zeigen auch die überall verschiedenen Rituale, die um den Tod herum gepflegt werden. Und natürlich haben sich nicht nur Religion und Philosophie mit dem Thema auseinandergesetzt, auch die moderne Wissenschaft versucht, das Rätsel Tod zu entschlüsseln.

CD Cover © Bayerischer Rundfunk

1. Weiterleben, Wiedergeburt, Rückkehr? – Vorstellungen vom „Danach!

Nach einer repräsentativen Gallup-Umfrage glauben knapp 70 Prozent der US-Amerikaner an eine Weiterexistenz nach dem Tod. Auch in Deutschland hält nur etwa ein Drittel der Erwachsenen eine solche Vorstellung für ausgeschlossen. In der Tat gab und gibt es wohl keine Kultur, in der nicht Mythen, Mystiken oder „Grenzwissenschaften“ die Endgültigkeit des Todes infrage stellen. Stichworte: Gnosis, Schamanismus, Spiritismus, Esoterik oder New Age. Ähnlich verheißen auch die meisten Religionen den „Seelen“ so etwas wie eine postmortale „Reise“: sei es nach oben, nach unten oder – per Wiedergeburt – in einen anderen Daseinszustand. Bei seiner „Jenseits“-Reise durch Epochen und Kulturen, in denen er auch die Gefilde der aktuellen „Nahtod“-Forschung durchstreift, kommt der Beitrag zu dem Fazit, dass wir wohl alle – ungeachtet des Wissens und allfälliger Zweifel – als Reisende in eine andere Welt unterwegs sind.

Autor: Reinhard Schlüter / Regie: Susi Weichselbaumer
Sprecher/-in: Beate Himmelstoß, Rainer Buck, Harry Täschner

2. Verbrannt, verpackt, verfüttert – Bestattungsrituale rund um die Welt

In welche Region der Welt wir auch blicken, ob nach Asien, Europa, Afrika oder Amerika, die Rituale rund um die Bestattung eines Menschen erfüllen seit mehr als 35.000 Jahren die gleichen Bedürfnisse: Die Hinterbliebenen bekommen Schutz und Trost, die Toten erhalten Respekt und Geleitschutz für das Jenseits. Unerheblich, ob dabei Geier eingesetzt werden, um den Leichnam zu verwerten, Natriumbäder, um ihn zu erhalten, oder Speiseopfer, um seine Seele zu füttern. Inwieweit die ausgefeilten Bestattungsrituale ein Zeichen von Rückständigkeit sind oder eine kulturelle Leistung, die es zu erhalten gilt, das mag jeder nach der Sendung selbst entscheiden.

Autorin: Anja Mösing / Regie Anja Mösing
Sprecher/-in: Anja Buczkowski, Christoph Jablonka

3. Am Ende des Tunnels ein Licht! – Von Tod und Nahtoderfahrungen

Wenn Menschen dem Tod durch schwere Unfälle, Herzinfarkte oder lebensbedrohliche Krankheiten nahekommen, scheinen sie für den außen stehenden Beobachter bewusstlos zu sein. Aber genau in diesem Moment kann ihr Geist vollständig wach sein. Menschen, die von der Schwelle zum Tod ins Leben zurückkehren, berichten über ähnliche Erlebnisse: Sie fühlten sich vom Körper getrennt, konnten beobachten, was mit dem Körper geschah, blickten auf das eigene Leben zurück, reisten durch einen Tunnel und nahen ein besonderes Licht wahr, das sie mit Glück erfüllte. Forscher nennen dieses Phänomen „Nah-Todes-Erlebnisse“. Schätzungsweise drei Millionen Menschen in Deutschland haben Erfahrungen mit Reisen ins Jenseits. Weltweit suchen Wissenschaftler nach den physiologischen Ursachen, diskutieren die philosophischen Schlussfolgerungen und die Konsequenzen für den Umgang mit Sterbenden. Weisen außerkörperliche Erfahrungen und transzendente Visionen, die von Zeugen unterschiedlicher Kulturen und Zeiten ähnlich geschildert werden, auf ein Leben nach dem Tod hin? Oder ist das alles nur ein letztes, farbenfrohes Aufflackern im Gehirn, das dem Sterbenden den Übergang ins Nichts erleichtern soll?

Autorin: Christina Teuthorn / Regie: Christina Teuthorn
Sprecher/-in: Sabine Kastius, Volker Spahr, Heiko Ruprecht, Monika Hosfeld

 

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Mehr Informationen zur Wissens-CD-Reihe von Bayern2 und Weltedition:
Bayerischer Rundfunk/Weltedition: Die ganze Wissens-CD-Reihe im Überblick

Radio auf CD: Wunderwerk Immunsystem

CD

CD Cover © Bayerischer RundfunkEine meiner Radiosendungen über das Immunsystem ist jetzt auf CD erschienen: Eine IQ-Sendung über den täglichen Kampf im Körper, der Dank des Immunsystems meistens gewonnen wird. Sie ist auf Bayern2 gesendet worden und kann nun auch in dieser Form nachgehört und gesammelt werden. Hier noch die ausführlichen Informationen zu den Einzelsendungen, die in der CD enthalten sind:

Kraftwerk Körper – Immunsystem, Herz, Lunge (Pressetext)

Hätten Sie’s gewusst? Das lateinische „immunis“ bedeutet eigentlich „steuerfrei“, d.h. unbelastet, frei, rein. Damit unser Körper so bleibt, hat er ein „Immunsystem“: zur biologischen Eigenabwehr, die Schädigungen durch Krankheitserreger verhindern soll. Doch just dieses Immunsystem spielt heute mehr denn je „verrückt“. Denn es ist einer permanenten Reizüberflutung auf verschiedensten Ebenen ausgesetzt. Belastet wird auch das Herz des Menschen, seine „Pumpe“. Sie wiegt etwa 0,5 % des Körpergewichtes, ist 15 cm lang und wird links getragen. Die durchschnittliche Herzleistung geht bei Männern im Lauf ihres Lebens um ein Viertel zurück, bei Frauen jedoch nicht. Beide Geschlechter sind aber von häufigen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems betroffen.

CD Cover © Bayerischer Rundfunk

1. Sendung: Kampf im Körper – Die Rolle des Immunsystems

Der menschliche Körper wird täglich zum Tatort: Die Körperzellen unseres Abwehrsystems kämpfen gegen Mikroben auf Leben und Tod. Würde das Abwehrsystem die Keime nicht abtöten, hätte der Mensch keine Chance zu überleben. Doch oft gibt es beim Kampf des Immunsystems keine eindeutigen Gewinner. Inzwischen nimmt man an, dass Entzündungen auch der Beginn von Krebs, Magengeschwüren, Osteoporose, Rheuma, Diabetes und sogar von Herzinfarkt und Schlaganfall sein können. Immer mehr wissenschaftliche Studien scheinen zu belegen: Die Abwehrkämpfer des Körpers können – wenn das Immunsystem aus dem Gleichgewicht gerät – auch selbst Krankheiten auslösen. Wie genau entstehen diese Prozesse? Warum bedroht das lebensnotwendige Abwehrsystem mitunter den eigenen Körper? Wie geht die Medizin mit diesen Erkenntnissen um?

Autorin/Regie/Sprecherin: Christina Teuthorn

2. Sendung: 70 Schläge in der Minute – Das Herzstück des Menschen

Das Herz ist nicht nur das zentrale Organ des Körpers. Es gilt gleichzeitig als Sitz der Seele, des Gewissens, der Liebe und der Angst. Der Volksmund spricht viel vom herzen, wenn es um starke Gefühle geht. Das Herz schlägt in Ruhe 70-mal in der Minute. Im Lauf eines 80-jährigen Menschenlebens erbringt es eine unglaubliche Leistung: Es schlägt etwa drei Milliarden Mal und pumpt dabei ein Volumen von 200 Millionen Liter Blut durch die Adern. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in den westlichen Kulturen Todesursache Nummer eins: Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und Bluthochdruck schädigen das Herz. Aber auch psychosoziale Faktoren wie chronischer Stress, soziale Isolation und Depression gelten als Risikofaktoren. Die Medizin setzt bei der Behandlung von Herzerkrankungen nicht nur auf technisch ausgeklügelte, chirurgische Verfahren und medikamentöse Prävention der Risikofaktoren, sondern auch auf psychologische Betreuung.

Autor: Wolfgang Nickl / Regie: Dorit Kreissl
SprecherInnen: Jutta Schmuttermaier, Andreas Neumann

 

3. Sendung: Zug um Zug – Wie die Lunge uns Leben „einhaucht“

„Zum Leben braucht man Luft und Liebe.“ Beides ist sicherlich wahr, zumindest bei der Atemluft ist es auch wissenschaftlich bewiesen. Durch die Atmung gewinnen wir den lebensnotwendigen Sauerstoff. Als Stoffwechsel-Endprodukt geben wir Kohlendioxid ab. Der Weg der durch Mund und Nase eingeatmeten Luft führt über die Luftröhre und die Bronchien in die Lunge. Von dort wird der gewonnene Sauerstoff ins Blut und dann in die Zellen und Organe transportiert. Es wird erklärt, was es mit Atemvolumen und Atemfrequenz, mit Bauchatmung und Atemmuskulatur auf sich hat. Auch auf medizinische Aspekte wie Asthma oder das Schnarchen wird eingegangen und an einer Atemtherapie teilgenommen. Die Beleuchtung der Atmung im Sport: Wie können Sportler ihre Sauerstoff-Aufnahmefähigkeit erhöhen, wie wirkt sich das beliebte Höhentraining auf die Atemtätigkeit aus? Was bewirkt das Blut-Doping? Über unsere Atmung denken wir normalerweise nur nach, wenn wir Probleme damit haben. Dabei ist die Atmung ein spannendes, komplexes System der Energiegewinnung.

Autor: Bernd-Uwe Gutknecht / Regie: Sabine Kienhöfer
SprecherInnen: Christian Baumann, Beate Himmelstoß

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Mehr Informationen zur Wissens-CD-Reihe von Bayern2 und Weltedition:
Bayerischer Rundfunk/Weltedition: Die ganze Wissens-CD-Reihe im Überblick

Radio auf CD: Gehirnforschung

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CD Cover "Gehirn" © Bayerischer RundfunkZwei meiner Radiosendungen zur Gehirnforschung sind jetzt auf einer CD erschienen: Eine radioWissen-Sendung zu neuen Erkenntnissen der Hirnforschung über die lebenslange Lernfähigkeit des Gehirns und eine IQ-Wissenschaftssendung über Spiegelneurone – wie kleinste Teilchen unsere Kommunikation und auch die Empathie steuern.

Beide sind auf Bayern2 gesendet worden und können nun auch in dieser Form nachgehört und gesammelt werden. Hier noch die ausführlichen Informationen zu den Einzelsendungen, die auf der CD abgedruckt sind:

Das Gehirn – Unsere faszinierende Schaltzentrale (Pressetext)

Kaum eine wissenschaftliche Disziplin hat in den letzten Jahren einen solchen Aufschwung erlebt, wie die Hirnforschung. Unter anderem können heute bildgebende Verfahren das Gehirn bei der Arbeit verfolgen. Moderne Technologien ermöglichen es, das Zusammenspiel verschiedener Hirnareale darzustellen. Wir haben inzwischen eine gewisse Vorstellung davon, wo und wie Sprache verstanden, Musik gehört, Handlung geplant, Vergangenheit erinnert wird, oder wie Bilder erkannt und Emotionen verarbeitet werden. Aber nach welchen Codes kommunizieren die einzelnen Nervenzellen? Was passiert genau, wenn einige Milliarden Nervenzellen miteinander „reden“? Wie kann unser Gehirn unmittelbare Wahrnehmung und frühere Erfahrung miteinander verbinden und daraus Schlüsse ziehen? All dies verstehen wir nach wie vor höchstens ansatzweise. Die Sendungen informieren über den aktuellen Forschungsstand. Warum wir lebenslang lernen können, wie Spiegelneurone unsere Kommunikation steuern und wie unser Gedächtnis funktioniert.

CD Cover "Gehirn" © Bayerischer Rundfunk

1. Sendung: Das Gehirn – Warum wir ein Leben lang lernen

Bildgebende Verfahren und klinische Studien haben nachgewiesen, dass sich das Gehirn bis ins hohe Alter hinein weiter entwickelt, also lernt, wenn man es trainiert. Das Gehirn besitzt, so der wissenschaftliche Fachausdruck, eine enorme „Plastizität“. Neue Forschungserkenntnisse zeigen, dass beim Lernen das passiert, was auch für die Behandlung von Krankheiten Hoffnung macht: das Gehirn verschaltet sich neu. Wer sein Denken oder Verhalten ändert, zwingt die Neuronen, neue Verknüpfungen zu bauen. Diese Erkenntnis wird schon praktisch umgesetzt – unter anderem bei Lern- und Gedächtnistraining. Denn jeder Mensch kann gezielt dafür sorgen, dass sein Gehirn läuft wie geschmiert – auch im hohen Alter. Christina Teuthorn stellt einige „Trainingstipps“ vor und nimmt die Hörer mit auf einen akustischen Rundgang durch das Gehirn. Hirnforscher erklären anschaulich Funktion und Aufbau unseres wichtigsten Organs und die wesentlichen Konsequenzen neuer Erkenntnisse.

Autorin: Christina Teuthorn / Regie: Christina Teuthorn
SprecherInnen: Sabine Kastius, Christian Baumann, Rolf Aicher

2. Sendung: Spiegelneurone – Wie kleinste Teilchen unsere Kommunikation steuern

Jemand lächelt und instinktiv lächelt man zurück. Jemand gähnt und sofort öffnet man selbst den Mund. Oft verstehen wir intuitiv, was andere fühlen und spüren ihre Freude oder ihren Schmerz. Mitfühlen ist eine ganz wesentliche menschliche Qualität. Seit kurzem kann die Wissenschaft sie sogar im Körper nachweisen. Hinter den geheimnisvollen Resonanzphänomenen stecken besondere Nervenzellen, die so genannten Spiegelneurone. Sie sind die Grundlage für Intuition und Empathie. Wie Antennen helfen sie dem Gehirn dabei, sich mit der Umwelt auszutauschen. Die faszinierende Entdeckung der Neurobiologen und Hirnforscher ist: Unser Gehirn verändert sich durch das, was wir in zwischenmenschlichen Beziehungen erleben. Gene steuern nicht nur, sie werden auch gesteuert, indem das Gehirn auf Umwelteinflüsse reagiert. Spannende Erkenntnisse nicht nur für das normale Zusammenleben, sondern auch für die Therapie von Krankheiten. Denn mit dem Wissen um die Wirkung der Spiegelneurone können Mediziner auch körperliche und psychische Krankheiten auf neue Weise behandeln.

Autorin: Christina Teuthorn / Regie: Christina Teuthorn
SprecherInnen: Beate Himmelstoß, Friedrich Schloffer

3. Sendung: Jetzt … hab ich’s vergessen! Wie funktioniert das Gedächtnis?

Das Gedächtnis galt einst einfach als ein riesiger Speicher, in dem manches nach Jahren nicht mehr zu finden ist. Doch heute erscheint es als etwas völlig anderes. Immer noch nicht vollkommen erforscht, präsentiert es sich in den Untersuchungen des Gedächtnisforschers Markowitsch als hoch aktiver Teil unserer Seele. Denn unsere Gefühle sind es, die darüber entscheiden, was aufgezeichnet wird. Nur was uns emotional wirklich erreicht, gelangt in diesen Speicher. Wer erinnern will muss fühlen…

Autorin: Irene Schuck / Regie / Interview: Irene Schuck
SprecherInnen: Irene Schuck und H.J. Markowitsch

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Mehr Informationen zur Wissens-CD-Reihe von Bayern2 und Weltedition:
Bayerischer Rundfunk/Weltedition: Die ganze Wissens-CD-Reihe im Überblick

Radio auf CD: Körper & Seele

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CD Cover © Bayerischer RundfunkMeine Radiosendung über Psychosomatik, also das Zusammenspiel von Seele und Körper, ist jetzt auf CD erschienen: Sie ist auf Bayern2 in radioWissen gesendet worden und kann nun auch in dieser Form nachgehört und gesammelt werden. Hier noch die ausführlichen Informationen zu den Einzelsendungen, die in der CD enthalten sind:

Seele in Not – Einblicke in die Psychologie (Pressetext)

Die Psychologie als Wissenschaft ist eine relativ junge Disziplin, doch Gedanken über die Seele und ihre Empfindungen haben sich die Menschen schon seit den Anfängen ihrer kulturellen Entwicklung gemacht. Dabei stand der kranke, der leidende Mensch im Vordergrund. Auch Sigmund Freud, Arzt und Urvater der Psychoanalyse, entwickelte seine später vielfach modifizierte Methode der freien Assoziation zur Behandlung von Ängsten, Psychosen und Neurosen. Heute hat sich das Bild der Psychologie grundlegend geändert, die wissenschaftliche Seelenkunde ist ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Ob in Erziehung, Politik, Wirtschaft oder Medizin – überall sind ihre Einflüsse spürbar. Mit der modernen Psychosomatik findet man zurück zu den Anfängen der antiken Medizingeschichte, wo das Leib-Seele-Problem schon immer zentrales Element war.

CD Cover © Bayerischer Rundfunk

1. Sendung: Hallo Seele! Die Entstehungsgeschichte der Psychologie

Wann hat der Mensch entdeckt, dass er eine Seele hat? Dass die Dämonen, die er fürchtete, die Mächte, die ihn daran hinderten, mit dem Leben zurechtzukommen, in seinem eigenen Innern hausten? Schon die alten Ägypter und Griechen beschäftigten sich mit dem Selbst. Im Laufe der Aufklärung lernten die Menschen, das Individuum zu achten. Jeder Einzelne ein eigener Kosmos, der nicht nur von Trieben, sondern auch vom Verstand und vom Gefühl beherrscht wurde. Und gerade die Dichter begaben sich früh auf die Suche nach der Seele. Doch erst Freud machte diese „Beschäftigung“ dann salonfähig. Er klärte uns darüber auf, dass wir mit „Seelenarbeit“ lernen können, ein freieres, selbstbestimmteres Leben zu führen.

Autorin: Gabriele Bondy / Regie: Gabriele Bondy
SprecherInnen: Gabriele Hinterstoißer, Gerd Wameling, Ulrich Frank, Reinhard Glemnitz

2. Sendung: Sigmund Freud – Auf der Suche nach der Seele

Die eigene Seele mit Hilfe der von Freud begründeten Psychoanalyse zu erforschen, das ist vielen bis heute suspekt geblieben. Andererseits hat Freuds Ansatz der Seelenheilkunde schon früh Leidende, aber auch Literaten und Denker – wie beispielsweise Thomas Mann, Stefan Zweig, Herbert und Ludwig Marcuse – in ihren Bann gezogen. Sigmund Freud wurde am 6. Mai 1856 in Freiberg (Mähren) geboren. Die Eltern glaubten fest daran, dass ihr Erstgeborener mal etwas ganz Großes werden würde und förderten ihn, so gut ihnen das eben möglich war. Er studierte Medizin, Zoologie und Psychiatrie und nahm später eine Stelle im Allgemeinen Krankenhaus in Wien an. 1886 eröffnete Freud in Wien eine eigene nervenärztlich Praxis. Neben der Ätiologie der Hysterie beschäftigte er sich mit der Traumdeutung und der Erforschung der in der Kindheit erworbenen psychischen Komplexe. Immer mehr entfernte sich Freud von einer medizinischen Sichtweise neurotischer Störungen und entwickelte deren Heilungsversuch mit der „Talking cure“, der Psychoanalyse. Das Verfahren, bei dem der Analysand auf der Couch liegt und frei assoziiert, also offen ausspricht, was ihm gerade in den Sinn kommt, ohne vom Analytiker unterbrochen oder kritisiert zu werden. Durch das Wiedererleben der traumatischen Erlebnisse kann Heilung gelingen. Im Juni 1938 ging er ins Londoner Exil, wo er ein Jahr später seinem Krebsleiden erlag.

Autorin: Gabriele Bondy / Regie: Gabriele Bondy
SprecherInnen: Beate Himmelstoß, Achim Höppner, Detlev Kügow, Axel Wostry

3. Sendung: Psychosomatik – Krankheit als Sprache der Seele

Oft führt man Erkrankungen auf klare, äußere Ursachen zurück. Doch psychosomatisch geschulte Ärzte und Psychotherapeuten interpretieren einen Krankheitsverlauf auch auf einer ganz anderen Ebene. Bandscheibenprobleme können beispielsweise durch bewusste und unbewusste geistig-seelische Überlastungen entstehen. Ein Schnupfen kann bedeuten, dass man von einer Situation im wahrsten Sinne des Wortes „die Nase voll hat“. Die psychosomatische Medizin weiß, dass viele Krankheitsbilder auch seelische Ursachen haben können. Psychosomatik leitet sich aus den griechischen Wörtern „psyche“ (Atem, Seele) und „soma“ (Körper) ab. Psychosomatisch ausgebildete Ärzte und Psychotherapeuten verstehen Krankheit als ein sinnvolles Geschehen, durch das die Seele ungelöste Konflikte ins Bewusstsein bringt. Sie versuchen daher, auch die symbolischen Bedeutungen von Krankheitssymptomen zu erfassen, also die Botschaft der Krankheit zu entschlüsseln.

Autorin: Christina Teuthorn / Regie: Christina Teuthorn
SprecherInnen: Rahel Comtesse, Friedrich Schloffer, Michael Haffner, Christiane Roßbach

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Mehr Informationen zur Wissens-CD-Reihe von Bayern2 und Weltedition:
Bayerischer Rundfunk/Weltedition: Die ganze Wissens-CD-Reihe im Überblick

Radio auf CD: Artenschutz

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CD Cover © Bayerischer RundfunkEine meiner Radiosendungen über den Schutz der Artenvielfalt und das Artensterben ist jetzt auf CD erschienen: Sie wurde in radioWissen auf Bayern2 gesendet und kann nun auch in dieser Form nachgehört und gesammelt werden. Hier noch die ausführlichen Informationen zu den Einzelsendungen, die in der CD enthalten sind:

Gefährdete Vielfalt – Leben auf unserem Planeten (Pressetext)

Unsichtbare Netzwerke – Systeme des Lebens: Die moderne Naturwissenschaft kann sich gar nicht mehr verständlich machen ohne das Wort „System“. Alles ist plötzlich „systemisch“, nichts mehr isoliert zu begreifen. Folgt dem mystischen Weltbild der Vorzeit und dem mechanistischen der Moderne nun das systemische Weltbild? Diese interdisziplinäre Sicht der Wirklichkeit scheint ein „ganzheitliches“ Wahrnehmen und Forschen zu ermöglichen.
Waschbär, Mink und Co. – Bedrohen „fremde“ Tierarten unsere Artenvielfalt? Immer mehr gebietsfremde Tierarten werden in Deutschland heimisch. So breiten sich Waschbären, Minke und Marderhunde in rasender Geschwindigkeit hier aus. Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass der Waschbär keine Gefahr für heimische Tierarten darstellt – im Gegensatz zum Mink oder einer Krebsart, die die deutschen Edelkrebsbestände fast auslöscht.
Rote Liste statt grüner Vielfalt? Warum immer mehr Arten aussterben: Ein apokalyptisches Szenario: Nicht einmal die Hälfte der Tier- und Pflanzenarten wird das Ende dieses Jahrhunderts überleben, wenn die Menschen damit fortfahren, Organismen und Lebensräume zu zerstören.“ 15.589 Tier- und Pflanzenarten stehen zur Zeit auf der internationalen „Roten Liste“ der Weltnaturschutzunion IUCN …..

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1. Sendung: Von der Entdeckung der Systeme und Netzwerke des Lebens

Die moderne Naturwissenschaft kann sich gar nicht mehr verständlich machen ohne das Wort „System“. Alles ist plötzlich „systemisch“, nichts mehr isoliert zu begreifen. Folgt dem mystischen Weltbild der Vorzeit und dem mechanistischen der Moderne nun das systemische Weltbild? Wir sehen die Welt bislang als Maschine, in der lauter kleine Zahnräder – Atome, Moleküle, Organismen, Menschen und Staaten – ineinander greifen: seelenlose Einzelteile, die man beliebig entfernen, austauschen oder manipulieren darf. Moderne Wissenschaft beginnt nun zu erkennen, dass diese Wahrnehmung von Realität nicht der Wirklichkeit entspricht. Hier setzt das systemische Weltbild an: es sucht nach Möglichkeiten, in unserer Welt der Objekte, der Individuen, der Zahnräder und Schubladen jene meist unsichtbaren Beziehungsmuster in den Vordergrund zu holen, die das Individuum, das Objekt, die Zahnräder und Schubladen verbinden und erst ermöglicht haben. Diese interdisziplinäre Sicht der Wirklichkeit ermöglicht nicht nur „ganzheitliches“ Wahrnehmen und Forschen, sondern eröffnet auch die Chance, dass Wissenschaft ihre Verantwortung für das Ganze neu entdeckt und die natürliche Welt weniger zerstört.

Autor: Geseko v. Lüpke / Regie: Antje Wegener
SprecherInnen: Ulrich Frank, Iris Mayer, Michael Winter

2. Sendung: Waschbär, Mink und Co. – Bedrohen „fremde“ Tierarten unsere Artenvielfalt?

Immer mehr gebietsfremde Tierarten werden in Deutschland heimisch. So breiten sich Waschbären, Minke und Marderhunde in rasender Geschwindigkeit hier aus, denn sie sind erstaunlich anpassungsfähig und haben kaum natürliche Feinde. Eine Zeit lang dachte man, sie würden die Artenvielfalt in Deutschland bedrohen. Doch bis heute liegen keine eindeutigen Forschungsergebnisse darüber vor, aber aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass der Waschbär keine Gefahr für heimische Tierarten darstellt  im Gegensatz zum Mink oder einer aus Nordamerika importierten Krebsart, die durch einen Pilzbefall die deutschen Edelkrebsbestände fast auslöscht. Waschbären können in Siedlungsgebieten jedoch massive ökonomische Schäden anrichten: Über Bäume dringen sie in Schornsteine und Dachböden ein, wo sie ihre Jungen bekommen, die durch Urin und Kot die Bausubstanz zerstören und mit ihren scharfen Krallen die Wärmedämmung zerfetzen. Doch selbst die Jagd kann die deutsche Waschbärenpopulation nicht dezimieren, denn eine Studie zeigt: Je mehr Waschbären getötet werden, desto mehr Jungtiere kommen dafür zur Welt.

Autorin: Brigitte Schulz / Regie: Martin Trauner
Sprecher: Udo Wachtveitl

3. Sendung: Rote Liste statt grüner Vielfalt? Warum immer mehr Arten aussterben

Der Evolutionsbiologe und Harvard-Professor Edward Wilson malt ein apokalyptisches Szenario: Nicht einmal die Hälfte der Tier- und Pflanzenarten wird das Ende dieses Jahrhunderts überleben, wenn die Menschen damit fortfahren, Organismen und Lebensräume zu zerstören. 15.589 Tier- und Pflanzenarten stehen zur Zeit auf der internationalen „Roten Liste“ der Weltnaturschutzunion IUCN – vom mächtigen Gorilla bis hin zum unscheinbaren Frosch. Eine Schreckensbilanz: 844 Arten hat der Mensch demnach in den vergangenen 500 Jahren von der Erde verschwinden lassen, rund hundert von ihnen in den letzten 200 Jahren. Das Artensterben lässt sich nach Ansicht der meisten Wissenschaftler nicht mehr durch natürliche Ursachen wie das Darwinsche „Survival of the fittest“ erklären, denn die grüne Vielfalt schwindet hundert bis tausend Mal schneller, als aus evolutionären Gründen erklärbar ist. Woran liegt das und was kann man dagegen tun? Christina Teuthorn schildert die Gründe des Artensterbens und stellt wirksame Strategien dagegen vor.

Autorin/Regie: Christina Teuthorn
SprecherInnen: Rahel Comtesse, Peter Weiß, Friedrich Schloffer

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Mehr Informationen zur Wissens-CD-Reihe von Bayern2 und Weltedition:

Bayerischer Rundfunk/Weltedition: Die ganze Wissens-CD-Reihe im Überblick