Sendung: Atommüll-Endlager

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Das Dossier Politik beschäftigt sich am 19.6. mit der schwierigen Suche eines Endlagers für Atommüll. Darin zwei Beiträge von mir  – über die Sicherheit von Bayerns Atommüll-Zwischenlagern und Atommüll-Verklappung im Atlantik.

26 weitere Castoren sollten ursprünglich in den nächsten Jahren in Gorleben zwischengelagert werden. Jetzt braucht man andere Standorte und schon werden die Gräben zwischen den Bundesländern erneut offensichtlich. Nur zwei Bundesländer sind bereit, die Castoren vorübergehend aufzunehmen. Niemand will den Atommüll vor der eigenen Haustür. Doch solange kein Standort für ein Endlager gefunden wird, liegt der radioaktive Müll genau hier – vor der eigenen Haustür in Zwischenlagern. Sind sie am Ende die einzige Lösung, die politisch durchsetzbar ist?

„Endlose Endlagersuche – Atommüll Nein Danke!“

Dossier Politik, Bayern2, am 19.6.2013, 21-22 Uhr

Moderation: Ina Krauß

Beiträge:

  • Der Castor von Nebenan – Die Zwischenlager in Bayern füllen sich langsam aber stetig und haben noch Kapazitäten frei (bei ca. 30’50)
  • Tickende Zeitbomben – Atommüllfässer im Atlantik (bei ca. 46’20)

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Radiosendung: Gewaltfreie Kommunikation

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Logo © BR„Nie hörst du mir zu!“ – „Sei doch nicht so empfindlich!“ Wenn die Emotionen hochkochen, können einem selbst schnell derartige Sätze herausrutschen. Die unausgesprochene Erwartung dahinter: „Du musst dich ändern!“ Um solchen unbewussten Kommunikationsfallen zu entkommen, hat der amerikanische Psychologe Marshall B. Rosenberg das Konzept der „Gewaltfreien Kommunikation“, entwickelt. Es hilft Menschen im Alltag und in festgefahrenen Konfliktsituationen, wertschätzender miteinander zu kommunizieren. Inzwischen hat Rosenberg Tausende von Menschen in mehr als dreißig Ländern in seiner Methode ausgebildet und wirksam in Konflikten vermittelt – etwa im Kosovo, in Kolumbien und in Israel.

Gewaltfreie Kommunikation – Wertschätzung statt Manipulation
Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, radioWissen, 27.03.13, 9 Uhr
(Wiederholung: Bayern2, radioWissen, 17.4.13, 15 Uhr)

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Radiosendung: Träume

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Logo © BRDie Welt der Träume wirkt auf viele Menschen faszinierend. Vermutlich deshalb, weil sie einer Reise in das Unbewusste gleichkommt. Warum träumen wir und was bestimmt die Inhalte? Viele Rätsel hat die Wissenschaft inzwischen gelöst. Mit modernen Messmethoden dringen Traumforscher immer tiefer ins Gehirn ein. Akustische Experimente während des REM-Schlafs sollen helfen, die Sprache des Unbewussten zu entschlüsseln. Auch Klarträume werden inzwischen untersucht: Davon spricht man, wenn jemandem die Tatsache, dass er träumt, bewusst ist.

Die Welt der Träume – Eine Reise ins Unbewusste
Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, radioWissen, 22.02.13, 9 Uhr
(Wiederholung von 2005)

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Radiosendung: Schwarze Madonnen

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Logo © BRAltötting – der wichtigste Marien-Wallfahrtsort in Deutschland. Etwa eine Million Menschen aus aller Welt pilgern jedes Jahr hierher, um sie zu sehen: Die Schwarze Madonna, eine 64 Zentimeter hohe, gotische Lindenholzstatue aus dem 14. Jahrhundert. Auch Papst Benedikt XVI. pilgerte bereits als Kind zu ihr.
Weltweit werden hunderte schwarzer Mariengestalten verehrt. Die meisten dunklen Madonnenbilder und Statuen befinden sich in Frankreich und Spanien, aber es gibt sie auch in Polen, Tschechien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und England, und jenseits des Atlantik: In Mexiko und Brasilien. In Brasilien ist „Nossa Senhora Aparecida“, eine aus dem Meer aufgetauchte, verwitterte Terrakottafigur, die Nationalheilige. Doch warum sind diese Madonnen schwarz? Kann tatsächlich Kerzenruß die Schwärze erklären? Haben sie mit einer christlichen Geheimkirche zu tun? Oder handelt es sich dabei um psychologische Archetypen? Die meisten von ihnen stammen aus dem 11. Und 12. Jahrhundert. Doch noch heute geben sie der Wissenschaft Rätsel auf.

Das Rätsel um die Schwarzen Madonnen – einem Geheimnis auf der Spur?
Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, radioWissen, 12.12.12, 9 Uhr
Bayern2, radioWissen, 2.1.13, 15 Uhr (Wdh.)

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Radiosendung: Kastanienernte in Südtirol

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Maria Blasbichler klaubt sie noch mit der Hand: Keschtn, wie die Südtiroler ihre Kastanien nennen. Etwa 140 Bäume gehören zum Hof, den ihr Sohn Norbert übernommen hat. Inzwischen kultiviert der Biobauer wieder die Frucht, die früher ganze Dörfer ernährt hat und im Herbst aus Südtirol kaum wegzudenken ist. Beim „Törggelen“ servieren Bauern und Gastwirte den Besuchern frischen Wein und einheimische Produkte. Selbst gemachte Hauswurst, Speck und Kastanien gibt es auch bei Alois und Marianne Winkler auf einem Berghang über dem Eisacktal mit Blick auf die schneebedeckten Dolomiten.

Stacheliger Schatz: Südtirol und die Kastanien

Eine Sendung von Christina Teuthorn
NDR, Zwischen Hamburg und Haiti, 21.10.2012, 7:30 Uhr

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Radiosendung: Artensterben

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Logo © BRDer Evolutionsbiologe und Harvard-Professor Edward Wilson malt ein apokalyptisches Szenario: „Nicht einmal die Hälfte der Tier- und Pflanzenarten wird das Ende dieses Jahrhunderts überleben, wenn die Menschen damit fortfahren, Organismen und Lebensräume zu zerstören.“ Es steht schlimm um die enorme Lebensvielfalt, die die Evolution vor Millionen von Jahren geschaffen hat – auch nach Ansicht des WWF: „Jede Stunde sterben drei weitere Tier- und Pflanzenarten aus. Jeden Tag 70 Arten, jeden Monat 2.100, jedes Jahr über 25.000 verschiedene Lebensformen. Für immer verloren.“

Die Sendung gibt einen Überblick, welche Arten bedroht sind, nennt die Gründe dafür und zeigt, was gegen den Artenschwund getan werden kann und bereits getan wird. Der alternative Nobelpreisträger Professor Michael Succow stellt seine Projekte zum Artenschutz vor.

Rote Liste oder Grüne Vielfalt? Warum immer mehr Arten sterben
Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, radioWissen, 11.10.12, 9 Uhr
(Wiederholung von 2005)

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Radiosendung: Nach dem Vulkan

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Der Vulkan auf der Kanareninsel El Hierro hatte 200 Jahre lang geschlafen. Doch im Sommer 2011 erschütterten plötzlich Erdbeben die Insel – mehr als zehntausend Stöße innerhalb von drei Monaten. Dann brach vor der Südspitze der Insel ein Unterwasservulkan aus.

Im Frühjahr kam eine Expertenkommission übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass der Ausbruch auf dem Boden des Atlantiks beendet sei und kein Magma mehr austrete. Doch die Erde rumort weiter.

Die Eruptionen haben einigen wirtschaftlichen Schaden verursacht. Der Medienrummel, die Wirtschaftskrise und die andauernde Ungewissheit haben viele Menschen mürbe gemacht.

Leben mit dem Vulkan – Die Folgen des Bebens für die Kanareninsel El Hierro

Eine Sendung von Christina Teuthorn
Deutschlandradio, Weltzeit, 24.7.2012, 18:00 Uhr

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Radiosendung: Permakultur

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Logo © BRKiwis und Zitronen wachsen auf 1.300 Meter Höhe, Getreide sprießt im Bergwald und sogar im Winter lassen sich im Schnee Radieschen ernten. Sepp Holzers Experimente auf seinem Hof im österreichischen Lungau sind prominente Beispiele für eine besondere Art des landwirtschaftlichen Prinzips der Permakultur: Das Wort leitet sich aus dem englischen Begriff „permanent agriculture“ ab und bezeichnet ein Konzept nachhaltiger Landwirtschaft. Grundlage dafür ist die genaue Beobachtung von ökologischen Beziehungen und Kreisläufen in der Natur. Der Landwirt versucht, diese bewusst herzustellen, in dem er Pflanzen und Tiere gezielt so einsetzt, dass sie sich gegenseitig ergänzen und bereichern. Im Idealfall arbeitet die Natur selbst so gut, dass der Bauer – ohne die Umwelt zu belasten – mit wenig Aufwand einen guten Ertrag hat. Wer etwa Schweine unter Obstbäumen wühlen lässt, spart sich Pflugarbeiten. Oder wer Brauch- und Regenwasser sammelt und geschickt verwendet, benötigt weniger künstliche Bewässerung. Als Vater der Permakultur gilt der Australier Bill Mollison, der für sein Permakultur-Konzept schon vor 30 Jahren mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Inzwischen bieten auch im Alpenraum immer mehr Akademien gezielte Aus- und Fortbildungen an. Immer mehr Menschen interessieren sich auch in Deutschland für dieses Konzept einer neuartigen Landwirtschaft.

Permakultur – Landwirtschaft der Zukunft?
Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, radioWissen, 31.5.12, 9 Uhr
Bayern2, radioWissen, 21.6.12, 15 Uhr (Wdh.)

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Radiosendung: Insel der 1.000 Vulkane

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Logo © IGNEl Hierro – Die Insel der 1.000 Vulkane

Eine Sendung von Christina Teuthorn
NDR, Zwischen Hamburg und Haiti, 1.5.2012, 9:30 Uhr

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Natürlich wissen die Herreños, dass sie auf einer Vulkaninsel leben. Mit einem Vulkan, der vor rund 200 Jahren das letzte Mal ausgebrochen ist und so fest schlief, dass er sich noch nicht einmal für Geothermie nutzen ließ.Doch im Sommer 2011 erschütterten plötzlich Erdbeben die Insel – mehr als 10.000 Stöße innerhalb von drei Monaten. Eine Magma-Blase rund 15 Kilometer unter der Insel suchte sich ihren Weg nach oben. „Es hat sich angefühlt, als wäre unter uns ein Zug durchgefahren“, berichten Insulaner. Inzwischen ist vor der Südspitze der Insel ein Unterwasser-Vulkan ausgebrochen, und die Erde rumort weiter. Wird noch ein Vulkan ausbrechen? Bisher sind die Einwohner relativ gelassen, freuen sich darauf, möglicherweise bei der Geburt einer neuen Insel dabei zu sein. Doch der Medienrummel und die Wirtschaftskrise, vor allem aber die andauernde Ungewissheit, machen viele Menschen mürbe.

Radiosendung: Mit Forschern am Vulkan

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Erst bebte auf „El Hierro“ die Erde. Dann sprudelten im Oktober 2011 vor der Südspitze der kleinsten Kanareninsel Gase im Atlantik. Das Wasser verfärbte sich braun, als ein Unterwasservulkan begann, Asche und Schlamm zu spucken. Als Inselbewohner und internationale Presse über Wasser erstmals eine kleine Fontäne mit Magma-Brocken sahen, war ein Team des spanischen meereskundlichen Instituts schon vor Ort und vermaß den neuen Vulkan auf dem Meeresboden. Er ist bereits mehrere hundert Meter hoch und reicht bis knapp unter die Wasseroberfläche. Sogar ein zweiter Vulkankegel hat sich inzwischen geformt. „Auf El Hierro sind wir zum ersten Mal bei der Geburt eines Unterwasser-Vulkans und vielleicht sogar einer neuen Insel dabei – eine Sensation für die Wissenschaft“, kommentierten Wissenschaftler die erste Eruption auf den Kanaren seit 40 Jahren. Doch die Vulkanologen sind sich uneinig, wie genau die Geburt ablaufen – und wie lange sie dauern wird. Und: Keiner weiß, wie das Neugeborene aussehen wird.

Ein Vulkan wird geboren – Mit Forschern vor der Kanareninsel El Hierro

Eine Sendung von Christina Teuthorn
SWR2, Wissen, 25.4.2012, 8:30 Uhr

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