Radiomoderation: Umweltschutz in China

Logo © BRIm tiefen Südwesten Chinas schlängelt sich der Nu-Fluss durch die Bergwelt der Provinz Yunnan. Er kommt vom tibetischen Hochland und fließt weiter – dann unter dem Namen Salween – bis zur Andamanensee in Myanmar.

Durch hohe Gipfel abgeschnitten von der Außenwelt leben in dem canyonartigen Flusstal seit Jahrhunderten mehrere ethnische Minderheiten nebeneinander: die Lisu, die Nu, die Naxi, Tibeter und andere. Sie sind Buddhisten, Animisten, Katholiken und Protestanten. Der Nu ist ein ethnisch-religiöser Schmelztiegel.

So vielfältig wie die Kulturen ist auch die Natur in der Region. Die Biodiversität hier ist ungewöhnlich groß. Doch die Vielfalt am Nu-Fluss ist massiv bedroht. Chinas Regierung will einen der letzten frei fließenden Flüsse des Landes mit Staudämmen überziehen. Der ökologische und kulturelle Schaden wäre groß. Eine Reportage von Markus Rimmele.

„Bedrohte Vielfalt – Der Nu-Fluss in Südwestchina“

Breitengrad, Bayern2, am 10.4.2013, 14-15 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

Sendungsseite beim Bayerischen Rundfunk

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