Radiomoderation: Peru

Moderation

Logo © BRIm Juli 1911 entdeckte ein amerikanischer Archäologe in einer Anden-Hochebene in Peru die Inka-Stadt Machu Picchu. Seither sind genau 100 Jahre vergangen und noch immer gibt die Stadt den Wissenschaftlern Rätsel auf. Diente sie als religiöse Kultstätte oder sollte von dort aus wilden Amazonas-Stämmen Einhalt geboten werden? Machu Picchu ist Perus Besuchermagnet. Doch der boomende Tourismus setzt der Inka-Stadt zunehmend zu. Machu Picchu ist Opfer des eigenen Erfolges.

„Der Fluch der Touristen – Perus Kultstätte Machu Picchu am Limit“

Breitengrad, Bayern2, am 20.7.2011, 14-15 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

Sendungsseite beim Bayerischen Rundfunk

Radiomoderation: Juniorpartner SPD

Moderation

Logo © BRManchmal kann allein das Überleben schon ein freudiges Ereignis sein. Die SPD redet sich die horrenden Verluste bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg schön, Hauptsache sie regiert mit. Sie verliert dramatisch an Mitgliedern und verrennt sich in das veraltete Kalkül, dass die Schwäche der Union ihr nutzen könnte. Dabei verwelkt sie im Schatten der Grünen.

„Der Juniorpartner – warum die SPD immer mehr an Bedeutung verliert“

Dossier Politik, Bayern2, am 13.7.2011, 21-22 Uhr
Studiogast: Prof. Oskar Niedermayer, FU Berlin, Parteienforscher und Leiter des Otto-Stammer-Zentrums
Moderation: Christina Teuthorn

Radiomoderation: Eurokrise

Moderation

Logo © BRDie Euro-Party ist zu Ende, dem Kontinent ist übel. Griechenland-Rettung, Bürger-Demos und Sparhaushalte überall zeigen: das Projekt Europa wankt.

Die Politik in Brüssel und den Hauptstädten steht unter Schock und schweigt. Sicher ist: Europa kann nicht so weitermachen.

„Ein Kontinent sieht alt aus – Die Euro-Krise zeigt die Schwächen der EU“

Dossier Politik, Bayern2, am 6.7.2011, 21.30-22.30 Uhr
Studiogast: Katinka Barysch, Center for European Reform (CER) in London
Moderation: Christina Teuthorn

TV-Beitrag: El Hierro

TV

Sabinar © Christina Teuthorn

Auf der kleinsten Kanareninsel laufen zurzeit die Bagger auf Hochtouren. Sie schaufeln Lavasteine zur Seite, um Rohre zu verlegen: Steile Berghänge hinunter, bis an die Küste. So entsteht auf El Hierro ein weltweit einzigartiges Wind- und Wasserkraftwerk. Ende des Jahres soll es fertig sein. Nach kurzem Probebetrieb, so der Plan, werden sich die knapp 11.000 Herreños dann selbst zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgen und effizienter Trinkwasser gewinnen. Doch das ist für Javier Morales, den Vizepräsidenten der abgelegenen Atlantik-Insel, nur der Anfang. Er will die Einnahmen aus dem Modell-Kraftwerk nutzen, um um El Hierro zur grünsten Insel der Welt zu machen. Bald sollen nur noch Elektroautos über die Insel rollen und Bioprodukte wie Ananas, Bananen, Schafsjoghurt oder Ziegenfleisch El Hierro verlassen.

El Hierro – bald Europas grünste Insel? (BFS, Euroblick, 26.6.11)

Die Herreños staunen jetzt schon: Das UN-Biosphärenreservat vor der Küste Afrikas lockt viele Touristen an, die hier ein Naturparadies finden, das andere Kanareninseln nicht mehr bieten können. Und inzwischen interessieren sich auch immer mehr Wissenschaftler und Journalisten aus aller Welt für El Hierros ehrgeizige Umweltpläne. Doch Europas südwestlichster Ort hängt auch noch am Tropf der EU: Denn ohne die Millionensubventionen aus Brüssel ließe es sich auf der kleinsten Kanareninsel mitten im Atlantik momentan noch nicht sonderlich angenehm leben und arbeiten.

Ökostrom statt Bettenburgen – wie El Hierro Europas grünste Insel werden will

Ein Beitrag von Christina Teuthorn
Bayerisches Fernsehen, Euroblick, 27.06.11, 17:30 Uhr

Beitrag anschauen beim BR
Sendungsseite beim BR – mit Bildergalerie und Radiosendung

Radiosendung: El Hierro

Sendungen

Logo © BR

Auf der kleinsten Kanareninsel laufen zurzeit die Bagger auf Hochtouren. Sie schaufeln Lavasteine zur Seite, um Rohre zu verlegen: Steile Berghänge hinunter, bis an die Küste. So entsteht auf El Hierro ein weltweit einzigartiges Wind- und Wasserkraftwerk. Ende des Jahres soll es fertig sein. Nach kurzem Probebetrieb, so der Plan, werden sich die knapp 11.000 Herreños dann selbst zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgen und effizienter Trinkwasser gewinnen. Doch das ist für Javier Morales, den Vizepräsidenten der abgelegenen Atlantik-Insel, nur der Anfang. Er will die Einnahmen aus dem Modell-Kraftwerk nutzen, um um El Hierro zur grünsten Insel der Welt zu machen. Bald sollen nur noch Elektroautos über die Insel rollen und Bioprodukte wie Ananas, Bananen, Schafsjoghurt oder Ziegenfleisch El Hierro verlassen.

Die Herreños staunen jetzt schon: Das UN-Biosphärenreservat vor der Küste Afrikas lockt viele Touristen an, die hier ein Naturparadies finden, das andere Kanareninseln nicht mehr bieten können. Und inzwischen interessieren sich auch immer mehr Wissenschaftler und Journalisten aus aller Welt für El Hierros ehrgeizige Umweltpläne. Doch Europas südwestlichster Ort hängt auch noch am Tropf der EU: Denn ohne die Millionensubventionen aus Brüssel ließe es sich auf der kleinsten Kanareninsel mitten im Atlantik momentan noch nicht sonderlich angenehm leben und arbeiten.

Ökostrom statt Bettenburgen – wie El Hierro Europas grünste Insel werden will

Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, Breitengrad, 25.06.11, 18 Uhr (Wdh. 29.6., 14 Uhr)

Sendung nachhören beim BR
Sendungsseite beim BR – mit Bildergalerie und Video

Radiomoderation: Sewastopol

Moderation

Logo © BRSewastopol auf der Krim gehört zur Ukraine, aber die Stadt ist russisch geprägt, genauer gesagt: sowjetisch. Sewastopol hängt an der Vergangenheit fest, vor allem an der Schwarzmeerflotte. Auf einem Hügel steht die Kommandantur der Flotte. Darunter verspielte Fassaden im Sowjetstil, rote Sterne, Anker, Türmchen, Orden. Am „Tag der Helden des Vaterlandes“ legen Schüler Nelken auf den Gräbern der „Helden der sozialistischen Arbeit“ nieder. Auch die Schiffe sind veraltet. Doch die Regierung der Ukraine hat den Pacht-Vertrag mit Russland gerade bis 2042 verlängert. Die Bevölkerung findet das gut.

„Die letzte Stadt der Sowjetunion – Sewastopol und die Schwarzmeerflotte“

Breitengrad, Bayern2, am 22.6.2011, 14-15 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

Sendungsseite beim Bayerischen Rundfunk

Radiomoderation: Atomindustrie

Moderation

Logo © BRQuo Vadis, deutsche Kernkraft?

Reaktorsicherheitskommissionen prüfen die Atommeiler auf Herz und Nieren und eine Ethikkommission berät über die richtige Art des Atomausstiegs. Die vier Energieriesen im Land, um deren Reaktoren es geht, schauen ohnmächtig zu. Scheinbar!

„Von Strippenziehern und Erfüllungsgehilfen“ – Wie groß ist der Einfluss der Energiekonzerne auf die deutsche Politik?

„Strahlendes Netzwerk – Der Einfluss der Atomindustrie“

Dossier Politik, Bayern2, am 18.5.2011, 21.30-22.30 Uhr
Studiogast: Sebastian Pflugbeil, Physiker und Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz
Moderation: Christina Teuthorn

Sendungsseite beim Bayerischen Rundfunk

Radiomoderation: Bolivien

Moderation

Logo © BRVor fünf Jahren begann in Bolivien die „indigene Revolution“: Erstmals bekam das Land einen eingeborenen Präsidenten. Evo Morales versprach das Ende von 500 Jahren Unterdrückung und tiefgreifende Veränderungen. Er reformierte die Verfassung, vor allem zum Nutzen der Indios. Doch inzwischen sind in Bolivien die Preise für Lebensmittel und Benzin explodiert – und immer mehr Menschen demonstrieren. Auch viele ehemalige Anhänger des Präsidenten sind enttäuscht.

„Rache für 500 Jahre Unterdrückung? Die indigene Revolution in Bolivien“

Breitengrad, Bayern2, am 4.5.2011, 14-15 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

Sendungsseite beim Bayerischen Rundfunk

Radiomoderation: EU-Arbeitsmarkt

Moderation

Logo © BRDer Stichtag naht. Ab dem 1. Mai ist der deutsche Arbeitsmarkt offen für Jobsuchende aus den EU-Mitgliedsstaaten, die der Union 2004 beigetreten sind.

Vor einer Überschwemmung durch Billiglöhner, die den Deutschen Arbeitsplätze wegnehmen, warnen manche.

Auf dringend benötigte Fachkräfte für den Standort Deutschland hoffen viele.

„Zwischen Panik und Euphorie – Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU“

Dossier Politik, Bayern2, am 20.4.2011, 21.30-22.30 Uhr
Studiogast: Dr. Bertram Brossardt, Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vdw), und Hans Hartl, Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG)
Moderation: Christina Teuthorn

Radio auf CD: Geheimnis Tod

CD

CD Cover © Bayerischer RundfunkEine meiner Radiosendungen über das Immunsystem ist jetzt auf CD erschienen: Eine radioWissen-Sendung über Tod- und Nahtoderfahrungen – die oft als „Licht am Ende des Tunnels“ wahrgenommen werden. Sie ist auf Bayern2 gesendet worden und kann nun auch in dieser Form nachgehört und gesammelt werden. Hier noch die ausführlichen Informationen zu den Einzelsendungen, die in der CD enthalten sind:

Mysterium Mortis – Geheimnis Tod  (Pressetext)

Der Tod ist eines der großen Mysterien des Lebens. Wir wissen, dass er unvermeidbar ist, erleben ihn in unserem sozialen Umfeld, fürchten uns davor – doch eine genaue Vorstellung davon haben wir nicht. Verständlich, dass er schon bei den ersten Religionen und Kulturen eine so zentrale Rolle spielte. Denn seit der mensch denken kann, treibt ihn um, was mit ihm passieren wird, wenn er dieses Leben einmal verlassen muss. Werden wir wiedergeboren, und wenn ja, als was? Leben wir in einer fernen Welt einfach weiter? Kommen wir als Mensch auf diese Erde zurück? Und wie können wir uns auf den Tod und ein mögliches „Leben“ danach vorbereiten? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen alle Kulturen. Wie unterschiedlich die Antworten darauf sein können, zeigen auch die überall verschiedenen Rituale, die um den Tod herum gepflegt werden. Und natürlich haben sich nicht nur Religion und Philosophie mit dem Thema auseinandergesetzt, auch die moderne Wissenschaft versucht, das Rätsel Tod zu entschlüsseln.

CD Cover © Bayerischer Rundfunk

1. Weiterleben, Wiedergeburt, Rückkehr? – Vorstellungen vom „Danach!

Nach einer repräsentativen Gallup-Umfrage glauben knapp 70 Prozent der US-Amerikaner an eine Weiterexistenz nach dem Tod. Auch in Deutschland hält nur etwa ein Drittel der Erwachsenen eine solche Vorstellung für ausgeschlossen. In der Tat gab und gibt es wohl keine Kultur, in der nicht Mythen, Mystiken oder „Grenzwissenschaften“ die Endgültigkeit des Todes infrage stellen. Stichworte: Gnosis, Schamanismus, Spiritismus, Esoterik oder New Age. Ähnlich verheißen auch die meisten Religionen den „Seelen“ so etwas wie eine postmortale „Reise“: sei es nach oben, nach unten oder – per Wiedergeburt – in einen anderen Daseinszustand. Bei seiner „Jenseits“-Reise durch Epochen und Kulturen, in denen er auch die Gefilde der aktuellen „Nahtod“-Forschung durchstreift, kommt der Beitrag zu dem Fazit, dass wir wohl alle – ungeachtet des Wissens und allfälliger Zweifel – als Reisende in eine andere Welt unterwegs sind.

Autor: Reinhard Schlüter / Regie: Susi Weichselbaumer
Sprecher/-in: Beate Himmelstoß, Rainer Buck, Harry Täschner

2. Verbrannt, verpackt, verfüttert – Bestattungsrituale rund um die Welt

In welche Region der Welt wir auch blicken, ob nach Asien, Europa, Afrika oder Amerika, die Rituale rund um die Bestattung eines Menschen erfüllen seit mehr als 35.000 Jahren die gleichen Bedürfnisse: Die Hinterbliebenen bekommen Schutz und Trost, die Toten erhalten Respekt und Geleitschutz für das Jenseits. Unerheblich, ob dabei Geier eingesetzt werden, um den Leichnam zu verwerten, Natriumbäder, um ihn zu erhalten, oder Speiseopfer, um seine Seele zu füttern. Inwieweit die ausgefeilten Bestattungsrituale ein Zeichen von Rückständigkeit sind oder eine kulturelle Leistung, die es zu erhalten gilt, das mag jeder nach der Sendung selbst entscheiden.

Autorin: Anja Mösing / Regie Anja Mösing
Sprecher/-in: Anja Buczkowski, Christoph Jablonka

3. Am Ende des Tunnels ein Licht! – Von Tod und Nahtoderfahrungen

Wenn Menschen dem Tod durch schwere Unfälle, Herzinfarkte oder lebensbedrohliche Krankheiten nahekommen, scheinen sie für den außen stehenden Beobachter bewusstlos zu sein. Aber genau in diesem Moment kann ihr Geist vollständig wach sein. Menschen, die von der Schwelle zum Tod ins Leben zurückkehren, berichten über ähnliche Erlebnisse: Sie fühlten sich vom Körper getrennt, konnten beobachten, was mit dem Körper geschah, blickten auf das eigene Leben zurück, reisten durch einen Tunnel und nahen ein besonderes Licht wahr, das sie mit Glück erfüllte. Forscher nennen dieses Phänomen „Nah-Todes-Erlebnisse“. Schätzungsweise drei Millionen Menschen in Deutschland haben Erfahrungen mit Reisen ins Jenseits. Weltweit suchen Wissenschaftler nach den physiologischen Ursachen, diskutieren die philosophischen Schlussfolgerungen und die Konsequenzen für den Umgang mit Sterbenden. Weisen außerkörperliche Erfahrungen und transzendente Visionen, die von Zeugen unterschiedlicher Kulturen und Zeiten ähnlich geschildert werden, auf ein Leben nach dem Tod hin? Oder ist das alles nur ein letztes, farbenfrohes Aufflackern im Gehirn, das dem Sterbenden den Übergang ins Nichts erleichtern soll?

Autorin: Christina Teuthorn / Regie: Christina Teuthorn
Sprecher/-in: Sabine Kastius, Volker Spahr, Heiko Ruprecht, Monika Hosfeld

 

Und hier können Sie die CD bestellen:
BR-Shop: CD „Mysterium Mortis – Geheimnis Tod“
Amazon.de: CD „Mysterium Mortis – Geheimnis Tod“

Mehr Informationen zur Wissens-CD-Reihe von Bayern2 und Weltedition:
Bayerischer Rundfunk/Weltedition: Die ganze Wissens-CD-Reihe im Überblick