Radiomoderation: Außer Kontrolle – das Eigenleben des BND

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Der Bundesnachrichtendienst soll für US-Geheimdienste deutsche Unternehmen und europäische Partner ausgespäht haben. Ein No-Spy-Abkommen habe es nie gegeben – und all das womöglich mit Wissen des Kanzleramtes. Die Zusammenarbeit zwischen BND und NSA in der Abhörstation in Bad Aibling wurde angeblich vorerst auf Eis gelegt. Ist der BND nützlicher Idiot der NSA? Die erlernte Abhängigkeit historisch bedingt? Hat der BND ein Eigenleben außerhalb jeder Kontrolle und kann das die Demokratie gefährden?

„Außer Kontrolle: Das Eigenleben des BND“ – Sendung mit der ehemaligen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vom 13.5.2015, Bayern2.

http://br.de/s/1j1THSd

Radiomoderation: 100 Tage Tsipras – der Druck auf Athen wächst

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Ja, die Enttäuschung der griechischen Wähler ist beträchtlich; ja, die Versprechungen des jungen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras ließen sich nicht wie vor dem Urnengang angekündigt umsetzen: und ja, die Europäische Union scheint langsam, aber sicher die Geduld zu verlieren. Im Dossier Politik fragen wir nach: Wie hat sich die Regierung Tsipras seit ihrer Amtsübernahme gegenüber den Gläubigern verhalten? Welche Zusagen haben der Ministerpräsident und seine Finanzminister gemacht, welchen Verhandlungskurs haben sie eingeschlagen? Und was sagen die Tsipras-Wählerinnen und Wähler? Sind sie enttäuscht von den hochfliegenden Versprechungen, die drastischen Kürzungen im Sozialbereich wieder rückgängig zu machen und sich nicht umsetzen lassen? Und wieviele Schulden hat Griechenland eigentlich? Denn die Regierung in Athen lässt derzeit überprüfen, welche der Forderungen gerechtfertigt sind und welche nicht. Und Brüssel? Der Geduldfaden scheint langsam zu reißen. Welche Szenarien werden bei der EU-Kommission durchgespielt?

„100 Tage Tsipras – Der Druck auf Athen wächst“. Sendung mit Georgios Pappas, Deutschland-Korrespondent des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Griechenlands, vom 29.4.2015, Bayern2.

http://br.de/s/1i7Q3YO

Radiobeitrag: Politisches Spiel mit Vorurteilen

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Bayern liegt beim Thema Fremdenfeindlichkeit im bundesweiten Vergleich auf Rang zwei. Das ist das Ergebnis der Leipziger Mitte-Studie, die Daten aus zwölf Jahren ausgewertet hat. Woran liegt das?  Der Gewaltforscher Professor Andreas Zick von der Universität Bielefeld erklärt, dass Fremdenfeindlichkeit viel mit Gruppendynamik zu tun hat. Und die wird durch rechte politische Rhetorik verstärkt. Politik trägt somit auch eine Mitverantwortung für Vorurteile.  Mein Beitrag dazu, gelaufen am 22.5.2015 im Bayern2 Dossier Politik: Das politische Spiel mit Vorurteilen – woher die Angst vor Fremden kommt und wie die Politik sie instrumentalisiert. Hier klicken zum Anhören:

http://br.de/s/1hcNKgq

Radiomoderation: Digitale Agenda

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Die ambitionierte „digitale Agenda“ der Bundesregierung für die Zeit bis 2017 soll Deutschland an die Spitze der informationstechnischen Entwicklung katapultieren. Ob das allerdings angesichts der hiesigen Voraussetzungen gelingen kann, ist mehr als fraglich.

Bayern2 Dossier Politik vom 15.04.2015 mit Gesche Joost, Internet-Botschafterin Deutschlands.

http://br.de/s/1gsRS9y

Webreportage: Flucht voll Todesangst

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Zu Fuß durch die Wüste, der Schlepper-Mafia ausgeliefert, ohne Nahrung eingepfercht in libyischen Garagen, im Stich gelassen auf dem Mittelmeer: Muhanad schildert in unserer Webreportage im Bayerischen Rundfunk seine Flucht von Syrien nach Bayern und erklärt, warum Flüchtlinge bereit sind, die Dienste von Schleppern in Anspruch zu nehmen.

http://story.br.de/flucht

Sendung: El Hierro in radioReisen

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Sabinar © Christina TeuthornFlötenklänge und Trommelschläge überzogen im Sommer 2013 die gesamte Insel. Da tauchte El Hierro ein in die „Bajada“, ein ursprüngliches, der Inselschutzheiligen geweihtes Folklorefest. Tausende wanderten schon im Morgengrauen über die Vulkane der Insel – schwitzend und tanzend. Die kleinste Kanareninsel ist auf jeden Fall eine Reise wert. Weite Teile der Insel stehen unter Naturschutz. Das UN-Biosphärenreservat vor der Küste Afrikas lockt viele Touristen an, die hier ein Naturparadies finden, das andere Kanareninseln nicht mehr bieten können. Und damit nicht genug: El Hierro will Europas „grünste“ Insel werden. Dank eines einzigartigen Wind-Wasser-Pumpspeicherkraftwerks werden sich die knapp 11.000 Herreños bald noch zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgen. Auch erste Elektroautos rollen bereits über die Insel. 

„Inselreich. El Hierro, die kleinste der kanarischen Inseln“

Ein Beitrag von Christina Teuthorn
Bayern2, radioReisen, 24.08.14, 9 Uhr
(Wdh. vom 10./11.11.13)

Sendung beim BR Nachhören