Radiosendung: Schwarze Madonnen

Logo © BRAltötting – der wichtigste Marien-Wallfahrtsort in Deutschland. Etwa eine Million Menschen aus aller Welt pilgern jedes Jahr hierher, um sie zu sehen: Die Schwarze Madonna, eine 64 Zentimeter hohe, gotische Lindenholzstatue aus dem 14. Jahrhundert. Auch Papst Benedikt XVI. pilgerte bereits als Kind zu ihr.
Weltweit werden hunderte schwarzer Mariengestalten verehrt. Die meisten dunklen Madonnenbilder und Statuen befinden sich in Frankreich und Spanien, aber es gibt sie auch in Polen, Tschechien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und England, und jenseits des Atlantik: In Mexiko und Brasilien. In Brasilien ist „Nossa Senhora Aparecida“, eine aus dem Meer aufgetauchte, verwitterte Terrakottafigur, die Nationalheilige. Doch warum sind diese Madonnen schwarz? Kann tatsächlich Kerzenruß die Schwärze erklären? Haben sie mit einer christlichen Geheimkirche zu tun? Oder handelt es sich dabei um psychologische Archetypen? Die meisten von ihnen stammen aus dem 11. Und 12. Jahrhundert. Doch noch heute geben sie der Wissenschaft Rätsel auf.

Das Rätsel um die Schwarzen Madonnen – einem Geheimnis auf der Spur?
Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, radioWissen, 12.12.12, 9 Uhr
Bayern2, radioWissen, 2.1.13, 15 Uhr (Wdh.)

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