Sendung: El Hierro in radioReisen

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Sabinar © Christina TeuthornFlötenklänge und Trommelschläge überzogen im Sommer 2013 die gesamte Insel. Da tauchte El Hierro ein in die „Bajada“, ein ursprüngliches, der Inselschutzheiligen geweihtes Folklorefest. Tausende wanderten schon im Morgengrauen über die Vulkane der Insel – schwitzend und tanzend. Die kleinste Kanareninsel ist auf jeden Fall eine Reise wert. Weite Teile der Insel stehen unter Naturschutz. Das UN-Biosphärenreservat vor der Küste Afrikas lockt viele Touristen an, die hier ein Naturparadies finden, das andere Kanareninseln nicht mehr bieten können. Und damit nicht genug: El Hierro will Europas „grünste“ Insel werden. Dank eines einzigartigen Wind-Wasser-Pumpspeicherkraftwerks werden sich die knapp 11.000 Herreños bald noch zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgen. Auch erste Elektroautos rollen bereits über die Insel. 

„Inselreich. El Hierro, die kleinste der kanarischen Inseln“

Ein Beitrag von Christina Teuthorn
Bayern2, radioReisen, 24.08.14, 9 Uhr
(Wdh. vom 10./11.11.13)

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Radiosendung: Nach dem Vulkan

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Der Vulkan auf der Kanareninsel El Hierro hatte 200 Jahre lang geschlafen. Doch im Sommer 2011 erschütterten plötzlich Erdbeben die Insel – mehr als zehntausend Stöße innerhalb von drei Monaten. Dann brach vor der Südspitze der Insel ein Unterwasservulkan aus.

Im Frühjahr kam eine Expertenkommission übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass der Ausbruch auf dem Boden des Atlantiks beendet sei und kein Magma mehr austrete. Doch die Erde rumort weiter.

Die Eruptionen haben einigen wirtschaftlichen Schaden verursacht. Der Medienrummel, die Wirtschaftskrise und die andauernde Ungewissheit haben viele Menschen mürbe gemacht.

Leben mit dem Vulkan – Die Folgen des Bebens für die Kanareninsel El Hierro

Eine Sendung von Christina Teuthorn
Deutschlandradio, Weltzeit, 24.7.2012, 18:00 Uhr

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Radiosendung: Insel der 1.000 Vulkane

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Logo © IGNEl Hierro – Die Insel der 1.000 Vulkane

Eine Sendung von Christina Teuthorn
NDR, Zwischen Hamburg und Haiti, 1.5.2012, 9:30 Uhr

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Sendungsseite beim NDR

Natürlich wissen die Herreños, dass sie auf einer Vulkaninsel leben. Mit einem Vulkan, der vor rund 200 Jahren das letzte Mal ausgebrochen ist und so fest schlief, dass er sich noch nicht einmal für Geothermie nutzen ließ.Doch im Sommer 2011 erschütterten plötzlich Erdbeben die Insel – mehr als 10.000 Stöße innerhalb von drei Monaten. Eine Magma-Blase rund 15 Kilometer unter der Insel suchte sich ihren Weg nach oben. „Es hat sich angefühlt, als wäre unter uns ein Zug durchgefahren“, berichten Insulaner. Inzwischen ist vor der Südspitze der Insel ein Unterwasser-Vulkan ausgebrochen, und die Erde rumort weiter. Wird noch ein Vulkan ausbrechen? Bisher sind die Einwohner relativ gelassen, freuen sich darauf, möglicherweise bei der Geburt einer neuen Insel dabei zu sein. Doch der Medienrummel und die Wirtschaftskrise, vor allem aber die andauernde Ungewissheit, machen viele Menschen mürbe.

Radiosendung: Mit Forschern am Vulkan

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Erst bebte auf „El Hierro“ die Erde. Dann sprudelten im Oktober 2011 vor der Südspitze der kleinsten Kanareninsel Gase im Atlantik. Das Wasser verfärbte sich braun, als ein Unterwasservulkan begann, Asche und Schlamm zu spucken. Als Inselbewohner und internationale Presse über Wasser erstmals eine kleine Fontäne mit Magma-Brocken sahen, war ein Team des spanischen meereskundlichen Instituts schon vor Ort und vermaß den neuen Vulkan auf dem Meeresboden. Er ist bereits mehrere hundert Meter hoch und reicht bis knapp unter die Wasseroberfläche. Sogar ein zweiter Vulkankegel hat sich inzwischen geformt. „Auf El Hierro sind wir zum ersten Mal bei der Geburt eines Unterwasser-Vulkans und vielleicht sogar einer neuen Insel dabei – eine Sensation für die Wissenschaft“, kommentierten Wissenschaftler die erste Eruption auf den Kanaren seit 40 Jahren. Doch die Vulkanologen sind sich uneinig, wie genau die Geburt ablaufen – und wie lange sie dauern wird. Und: Keiner weiß, wie das Neugeborene aussehen wird.

Ein Vulkan wird geboren – Mit Forschern vor der Kanareninsel El Hierro

Eine Sendung von Christina Teuthorn
SWR2, Wissen, 25.4.2012, 8:30 Uhr

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Radiosendung: Notizen von den Kanaren

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Foto © Christina Teuthorn

Natürlich wussten die Herreños, dass sie auf einer Vulkaninsel leben. Mit einem Vulkan, der vor rund 250 Jahren das letzte Mal ausgebrochen war. Und so fest schlief, dass sich noch nicht einmal Geothermie nutzen ließ. Doch im Sommer 2011 erschütterten plötzlich Erdbeben die Insel – mehr als zehntausend Stöße innerhalb von drei Monaten. Eine Magma-Blase rund 20 Kilometer unter der Insel suchte ihren Weg nach oben. „Es fühlt sich an, als würde unter uns ein Zug durchfahren“, schilderten die ersten, die nachts aufwachten.

Im Oktober 2011 brach dann vor der Südspitze der Insel ein Unterwasservulkan aus. Bis März 2012 dauerte die Eruption. Mit schlimmen Folgen für die Inselbewohner, die seit dem Sommer im Ausnahmezustand leben.

Eruptionsstelle des Vulkanausbruchs bei El Hierro © IGN

Ein Fischerdorf und etliche Häuser wurden vorübergehend evakuiert. Fischer, Hoteliers und Gastwirte stehen vor dem wirtschaftlichen Bankrott. Ein großer Teil der Meeresfauna ist abgestorben, Touristen sagen ihre Reisen ab. Trotzdem blieben die Einwohner relativ gelassen. Und hoffen, dass die Schönheit der Insel bald wieder Besucher anzieht.
Eine Reportage von Christina Teuthorn.

Notizen von den Kanaren: Leben auf dem Vulkan

Eine Sendung von Christina Teuthorn
B5aktuell, 9.4., 6:35 Uhr und 15:35 Uhr

(gekürzte Fassung von: Bayern2 Weitwinkel, 7.4.2012, 7:30 Uhr)

B5 Notizen nachhören bei B5aktuell

Längere Ursendung bei Bayern2 – mit Bildergalerie und Audio

Radiosendung: Tanz auf dem Vulkan

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Natürlich wussten die Herreños, dass sie auf einer Vulkaninsel leben. Mit einem Vulkan, der vor rund 250 Jahren das letzte Mal ausgebrochen war. Und so fest schlief, dass sich noch nicht einmal Geothermie nutzen ließ. Doch im Sommer 2011 erschütterten plötzlich Erdbeben die Insel – mehr als zehntausend Stöße innerhalb von drei Monaten. Eine Magma-Blase rund 20 Kilometer unter der Insel suchte ihren Weg nach oben. „Es fühlt sich an, als würde unter uns ein Zug durchfahren“, schilderten die ersten, die nachts aufwachten.
Im Oktober 2011 brach dann vor der Südspitze der Insel ein Unterwasservulkan aus. Bis März 2012 dauerte die Eruption. Mit schlimmen Folgen für die Inselbewohner, die seit dem Sommer im Ausnahmezustand leben.

Restaurantbesitzerin auf El Hierro © Christina TeuthornEin Fischerdorf und etliche Häuser wurden vorübergehend evakuiert. Fischer, Hoteliers und Gastwirte stehen vor dem wirtschaftlichen Bankrott. Ein großer Teil der Meeresfauna ist abgestorben, Touristen sagen ihre Reisen ab.

Trotzdem blieben die Einwohner relativ gelassen. Und hoffen, dass die Schönheit der Insel bald wieder Besucher anzieht. Eine Reportage von Christina Teuthorn.

„Tanz auf dem Vulkan“-
Leben mit der Naturgewalt

Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, Weitwinkel, 7.4.2012, 7:30 Uhr

Sendung nachhören beim BR
Sendungsseite beim BR
– mit Bildergalerie und Audio

Radiosendung: Vulkan El Hierro

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Erst bebte auf El Hierro die Erde. Dann bildete sich im Oktober 2011 vor der Südspitze der kleinsten Kanareninsel so etwas wie ein Whirlpool im Meer. Gase sprudelten vom Meeresboden nach oben. Und dann färbte sich das Wasser braun: Ein Unterwasservulkan begann, Asche und Schlamm zu spucken. Als sich eine kleine Fontäne mit Magma-Brocken zeigte, war bereits ein Team des spanischen meereskundlichen Instituts IEO mit einem Forschungsschiff vor Ort und vermaß mit Echoloten und Tauchrobotern den neuen Vulkan auf dem Meeresboden. Bei der ersten Tiefenmessung war er bereits hundert Meter hoch und lag noch 300 Meter unter der Wasseroberfläche. Mitte Januar lag die Spitze nur noch 130 Meter unter Wasser. Spanische Vulkanologen feierten die Geburt des Vulkans wie einen „Sechser im Lotto“. Zum ersten Mal können sie auf den Kanaren die Eruption eines Unterwasser-Vulkans mit Messgeräten aufzeichnen und daher bewusst mitbekommen.

Im Kreißsaal der Natur – Vor El Hierro wird ein Vulkan geboren

Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, IQ, 9.2.2012, 18 Uhr

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TV-Beitrag: El Hierro

TV

Sabinar © Christina Teuthorn

Auf der kleinsten Kanareninsel laufen zurzeit die Bagger auf Hochtouren. Sie schaufeln Lavasteine zur Seite, um Rohre zu verlegen: Steile Berghänge hinunter, bis an die Küste. So entsteht auf El Hierro ein weltweit einzigartiges Wind- und Wasserkraftwerk. Ende des Jahres soll es fertig sein. Nach kurzem Probebetrieb, so der Plan, werden sich die knapp 11.000 Herreños dann selbst zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgen und effizienter Trinkwasser gewinnen. Doch das ist für Javier Morales, den Vizepräsidenten der abgelegenen Atlantik-Insel, nur der Anfang. Er will die Einnahmen aus dem Modell-Kraftwerk nutzen, um um El Hierro zur grünsten Insel der Welt zu machen. Bald sollen nur noch Elektroautos über die Insel rollen und Bioprodukte wie Ananas, Bananen, Schafsjoghurt oder Ziegenfleisch El Hierro verlassen.

El Hierro – bald Europas grünste Insel? (BFS, Euroblick, 26.6.11)

Die Herreños staunen jetzt schon: Das UN-Biosphärenreservat vor der Küste Afrikas lockt viele Touristen an, die hier ein Naturparadies finden, das andere Kanareninseln nicht mehr bieten können. Und inzwischen interessieren sich auch immer mehr Wissenschaftler und Journalisten aus aller Welt für El Hierros ehrgeizige Umweltpläne. Doch Europas südwestlichster Ort hängt auch noch am Tropf der EU: Denn ohne die Millionensubventionen aus Brüssel ließe es sich auf der kleinsten Kanareninsel mitten im Atlantik momentan noch nicht sonderlich angenehm leben und arbeiten.

Ökostrom statt Bettenburgen – wie El Hierro Europas grünste Insel werden will

Ein Beitrag von Christina Teuthorn
Bayerisches Fernsehen, Euroblick, 27.06.11, 17:30 Uhr

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Radiosendung: El Hierro

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Auf der kleinsten Kanareninsel laufen zurzeit die Bagger auf Hochtouren. Sie schaufeln Lavasteine zur Seite, um Rohre zu verlegen: Steile Berghänge hinunter, bis an die Küste. So entsteht auf El Hierro ein weltweit einzigartiges Wind- und Wasserkraftwerk. Ende des Jahres soll es fertig sein. Nach kurzem Probebetrieb, so der Plan, werden sich die knapp 11.000 Herreños dann selbst zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgen und effizienter Trinkwasser gewinnen. Doch das ist für Javier Morales, den Vizepräsidenten der abgelegenen Atlantik-Insel, nur der Anfang. Er will die Einnahmen aus dem Modell-Kraftwerk nutzen, um um El Hierro zur grünsten Insel der Welt zu machen. Bald sollen nur noch Elektroautos über die Insel rollen und Bioprodukte wie Ananas, Bananen, Schafsjoghurt oder Ziegenfleisch El Hierro verlassen.

Die Herreños staunen jetzt schon: Das UN-Biosphärenreservat vor der Küste Afrikas lockt viele Touristen an, die hier ein Naturparadies finden, das andere Kanareninseln nicht mehr bieten können. Und inzwischen interessieren sich auch immer mehr Wissenschaftler und Journalisten aus aller Welt für El Hierros ehrgeizige Umweltpläne. Doch Europas südwestlichster Ort hängt auch noch am Tropf der EU: Denn ohne die Millionensubventionen aus Brüssel ließe es sich auf der kleinsten Kanareninsel mitten im Atlantik momentan noch nicht sonderlich angenehm leben und arbeiten.

Ökostrom statt Bettenburgen – wie El Hierro Europas grünste Insel werden will

Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, Breitengrad, 25.06.11, 18 Uhr (Wdh. 29.6., 14 Uhr)

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