Radiomoderation: Energiewende

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Die Stromgewinnung in Deutschland soll klimafreundlicher und unbedenklicher werden. Lange haben die erneuerbaren Energiequellen aufgeholt. Doch der Kohle-Kompromiss auf Druck der Energiekonzerne bringt die Klimaziele ins Wanken. Ist die Energiewende auf offener Strecke zum Stehen gekommen?

Sendung mit dem ARD-Klima- und Energieexperten Werner Eckert vom 22.7.2015, Bayern2.

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Radiomoderation: Energiewende

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Logo © BRSeit über einem Jahr ist klar: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus. Bis 2022 werden alle deutschen Reaktoren abgeschaltet. Bis dahin muss ein Großteil des Strombedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Doch gut ein Jahr nach dem Beschluss zum Atomausstieg ist nicht klar, wie die Wende geschafft werden kann, denn es fehlt an der nötigen Steuerung durch die Politik. Im Zuge des EEG, des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sind kleinteilige Strukturen entstanden. Photovoltaikanlagen zieren die Haus- und Scheunendächer in Dörfern und Städten; Windparks und Biogasanlagen bestimmen das Landschaftsbild in Deutschland. Die großen Energieversorger geraten bei den erneuerbaren Energien ins Hintertreffen; die Stadtwerke sehen ihre Zeit gekommen, den großen vier den Rang abzulaufen. Die Stromnetze sind dem schnellen Ausbau von Solar- und Windkraft nicht gewachsen. Behindert wird der rasche Ausbau durch die politischen Querelen zwischen Nord- und Südländern. Der Bund tut sich schwer, die Führungsaufgabe bei der Energiewende zu übernehmen. Und für die Verbraucher bedeutet die Energiewende erst einmal steigende Strompreise. So gerät die Energiewende, zunächst von der Mehrheit der Deutschen mitgetragen, zunehmend in Misskredit. Das Dossier Politik zieht eine Zwischenbilanz.

„Ein Schritt vor, zwei zurück – der Tanz um die Energiewende“

Dossier Politik, Bayern2, am 28.11.2012, 21-22 Uhr

Moderation: Christina Teuthorn
Studiogast: ARD-Energieexperte Jürgen Döschner

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Radiomoderation: Wasserkraft in der Türkei

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Rund 4000 Wasserkraftwerke sollen bis zum Jahr 2023 im Nordosten der Türkei gebaut werden. Das Land möchte pünktlich zum 100. Geburtstag der Republik in die „Top Ten“ der Industrienationen aufsteigen. Dazu muss ein gewaltiger und ständig wachsender Energiebedarf befriedigt werden. Gegenwärtig stillt die Türkei den wachsenden Energiehunger mit Öl- und Gaseinfuhren vorwiegend aus Russland, Aserbeidschan, dem Iran und von der Arabischen Halbinsel. In den kommenden Jahren sollen innertürkische Energiequellen stärker genutzt werden – allen voran die Wasserkraft. Der Nordosten der Türkei gehört zu den niederschlagreichsten Regionen Eurasiens. Die Gebirgslandlandschaft mit zahlreichen tief eingeschnittenen Tälern und Wasser führenden Bächen und Flüssen eignet sich nach Meinung der Energiewirtschaft ideal für die Stromerzeugung durch Wasserkraftwerke. Doch was als regenerative Energie gepriesen wird, erscheint den Menschen der betroffenen Gebiete als reiner Etikettenschwindel und ökologischer Albtraum. Für die Bewohner sind die Bäche und Flüsse eine Kraftquelle besonderer Art: Sie bedeuten ihnen Heimat, Besinnung, Verbundenheit.
Viele Menschen fürchten um ihre Teeplantagen und ihre weitgehend intakte Umwelt und Natur. Und sie fürchten um das Wasser ihrer Bäche und Flüsse, die vielerorts nicht nur zur Stromerzeugung genutzt werden, sondern auch durch gewaltige Tunnel im Gebirge umgeleitet werden sollen. Vielerorts formiert sich Widerstand. Die Bürger kämpfen einen ungleichen Kampf gegen gigantische wirtschaftliche Interessen und eine geradezu abergläubische Wachstumspolitik der herrschenden islamisch-konservativen Regierung in Ankara. Eine Reportage von Reinhard Baumgarten.

„Die Kraft der Bäche und Flüsse – Bewohner der türkischen Schwarzmeerküste wehren sich gegen Wasserkraftwerke“

Breitengrad, Bayern2, am 14.11.2012, 14-15 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

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Radiomoderation: Bundestagswahl 2013

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Schwarz-gelb streitet auch im vierten Koalitionsjahr um die politische Ausrichtung, die Opposition sucht ein schärferes Profil. Das alles vor dem Hintergrund gravierender Probleme wie der Energiewende und der Euro-Schuldenkrise. Diese haben sowohl Union als auch SPD zum herausragenden Wahlkampfthema erklärt. Fraglich ist derzeit aber noch, wie sich die SPD hier von der Union unterscheiden will. SPD-Chef Sigmar Gabriel hat es in der Sommerpause versucht mit dem Vorschlag einer Schuldenunion. Dieser findet zwar im Ausland durchaus positive Resonanz, nicht aber in Deutschland. Womit also will die SPD inhaltlich punkten gegen eine Union, die vor allem von der hohen Popularität der Kanzlerin profitiert? Und die mit sich selbst ringt, vielen ist der Kurs der Parteichefin längst nicht mehr konservativ genug.

„Poröse Koalition, uneinige Opposition: Ein Jahr vor der Bundestagswahl“

Dossier Politik, Bayern2, am 29.8.2012, 21-22 Uhr
Dossier Politik, B5aktuell, am 2.9.2012, 11-12 Uhr (Wiederholung)

Moderation: Christina Teuthorn
Studiogast: Dietmar Riemer, Leiter des NDR-Hauptstadtstudios in Berlin

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Radiomoderation: Schottlands Inseln

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Schottlands Regierungschef Alex Salmond hat zwei politische Visionen: Er will die Unabhängigkeit seines Landes. Und er will die rauen Shetland- und Orkney-Inseln zum Energieparadies ausbauen. Schon jetzt ist die schottische Inselwelt im Nordatlantik ein Versuchslabor für Erneuerbare Energien. Neben der naheliegenden Windenergie-Nutzung wird hier erfolgreich mit Gezeiten- und Wellenenergie experimentiert. Strom aus Shetland wird heute schon ins norwegische Netz eingespeist. Und Skandinavien soll der Hauptabsatzmarkt für Alternative Energien von den „northern isles“ werden. So wenig der britische Premier David Cameron die Unabhängigkeits-Phantasien seines schottischen Amtskollegen teilt, so sehr fördert er den massiven Ausbau Erneuerbarer Energien.Cameron nennt seine Koalitionsregierung gerne „the greenest government ever“. Das grüne Experiment auf den Shetland- und Orkney-Inseln gilt als entscheidender Gradmesser dafür, ob er diesem Anspruch gerecht wird.

„Schottlands raue Inselwelt – Shetland und Orkney sollen alternative Energie-Paradiese werden“

Breitengrad, Bayern2, am 16.05.2012, 14-15 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

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Radiomoderation: Energiepolitik

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Logo © BR„Deutsches Solar-Debakel“ oder „Schatten über Bitterfeld“ – so oder ähnlich lauteten vergangene Woche die Schlagzeilen, als Q-Cells, der einst weltgrößte Produzent von Solarzellen, Insolvenz anmelden musste – als bereits viertes deutsches Unternehmen in dieser Branche binnen weniger Monate. Kurz davor hatte die Bundesregierung beschlossen, die Förderung von Solarstrom zu kürzen. Das sprichwörtliche „Zwei Schritte vor, einen zurück“ ist Eiltempo im Vergleich zu den Kreisbewegungen der schwarz-gelben Bundesregierung in der selbsternannten „Energiewende“.

„Wende…, welche Wende? Angela Merkels Energiepolitik kommt nicht voran“

Dossier Politik, Bayern2, am 11.4.2012, 21-22 Uhr
Dossier Politik, B5aktuell, am 15.4.2012, 11-12 Uhr

Moderation: Christina Teuthorn
Studiogast: Josef Göppel, MdB, CSU-Umweltexperte

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