Radiomoderation: 100 Tage Tsipras – der Druck auf Athen wächst

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Ja, die Enttäuschung der griechischen Wähler ist beträchtlich; ja, die Versprechungen des jungen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras ließen sich nicht wie vor dem Urnengang angekündigt umsetzen: und ja, die Europäische Union scheint langsam, aber sicher die Geduld zu verlieren. Im Dossier Politik fragen wir nach: Wie hat sich die Regierung Tsipras seit ihrer Amtsübernahme gegenüber den Gläubigern verhalten? Welche Zusagen haben der Ministerpräsident und seine Finanzminister gemacht, welchen Verhandlungskurs haben sie eingeschlagen? Und was sagen die Tsipras-Wählerinnen und Wähler? Sind sie enttäuscht von den hochfliegenden Versprechungen, die drastischen Kürzungen im Sozialbereich wieder rückgängig zu machen und sich nicht umsetzen lassen? Und wieviele Schulden hat Griechenland eigentlich? Denn die Regierung in Athen lässt derzeit überprüfen, welche der Forderungen gerechtfertigt sind und welche nicht. Und Brüssel? Der Geduldfaden scheint langsam zu reißen. Welche Szenarien werden bei der EU-Kommission durchgespielt?

„100 Tage Tsipras – Der Druck auf Athen wächst“. Sendung mit Georgios Pappas, Deutschland-Korrespondent des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Griechenlands, vom 29.4.2015, Bayern2.

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Radiomoderation: Jugendarbeitslosigkeit in Spanien

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Rund sechs Millionen Menschen in Spanien geben an, Arbeit zu suchen, aber keine zu finden – etwa jeder Vierte im erwerbsfähigen Alter. Noch dramatischer ist die Situation bei den unter 25-Jährigen, dort findet jeder Zweite keinen Job. Es trifft vor allem – aber nicht nur – schlecht ausgebildete Jugendliche;  auch junge Akademiker suchen ihre Chance verstärkt im Ausland. Schon ist die Rede von einer drohenden „fuga de cerebros“, der Flucht der Gehirne.

Doch solange die spanischen Unternehmen nicht auf die Beine kommen – auch weil es keine Neuorientierung in der Wirtschaft gibt – so lange sind die Aussichten eher bescheiden. Ebenso wie die Perspektiven, aus der gegenwärtigen Lage gar eine „win win“-Situation zu machen – indem beispielsweise Deutschland hilft, das spanische Ausbildungssystem zu modernisieren und zugleich junge spanische, arbeitslose Fachkräfte nach Deutschland zu holen. Entsprechende Modellprojekte sind allenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein – und nicht immer von Erfolg gekrönt. Eine Reportage von Reinhard Spiegelhauer

„Jugendarbeitslosigkeit in Spanien – Verlorene Generation und „fuga de cerebros““

Breitengrad, Bayern2, am 21.8.2013, 14-15 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

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Radiomoderation: Frankreich in der Krise

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Logo © BRVon Francois Hollande, dem neuen Präsidenten, hatten sich die Franzosen erhofft, dass irgendwie alles wieder gut werden würde. Stattdessen wird alles schlechter. Es vergeht kaum ein Tag ohne eine neue Hiobsbotschaft. Eine Fabrik nach der anderen schließt, die Wachstumsprognose muss nach unten korrigiert werden.

3,2 Millionen Franzosen sind mittlerweile arbeitslos, mehr als 10 Prozent der Bevölkerung. 1.000 Franzosen verlieren jeden Tag ihre Arbeit – vor dem Hintergrund ist es kein Wunder, dass sich auch bei den Franzosen Angst ausbreitet, die noch Arbeit haben.

Der Korrekturbedarf in Frankreich ist enorm. Französische Grundüberzeugungen wie die des fürsorgenden Staates, die Ausrichtung der französischen Wirtschaft, die umfassenden Rechte der Arbeiter – es knirscht an allen Ecken und Enden. Woran liegt es, dass Präsident Hollande ein Jahr nach seinem Amtsantritt Strukturreformen nicht anpacken will?

„Die gelähmte Nation – Frankreich in der Krise“

Dossier Politik, Bayern2, am 29.5.2013, 21-22 Uhr
Wiederholung auf B5aktuell, am 2.6.2013, 11-12 Uhr

Moderation: Christina Teuthorn

Studiogast:
Pascal Thibaut, Deutschland-Korrespondent des französischen Rundfunks

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Radiomoderation: Immobilienboom

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Logo © BRZinsen im Keller, Euro und Aktienentwicklung unsicher – da wollen immer mehr Deutsche ihr Geld in Immobilien anlegen. Die Preise für Häuser und Wohnungen steigen daher in astronomische Höhen. Vor allem Ballungszentren wie Berlin, München oder Frankfurt gelten als gute Kapitalanlage. Die Kommunalpolitik beobachtet diese Entwicklung mit Sorge.

Ebenfalls attraktiv für Investoren sind Ferienimmobilien in den Alpen oder an Nord- und Ostsee. Selbst Mecklenburg-Vorpommern, das über Bevölkerungsschwund klagt, erlebt auf Rügen und Usedom mancherorts einen Aufschwung, der die Einheimischen erstaunt.

Ein besonderer Aspekt der aktuellen Entwicklung ist der Einfluss des Auslands: Zum einen drängen ausländische Privatpersonen auf den Immobilienmarkt in Deutschland, zum anderen suchen zunehmend Wohnungsbau-Gesellschaften mit Kapital aus den angelsächsischen Ländern als Eigentümer und Vermieter hohe Rendite-Erwartungen umzusetzen. Auch hier befürchtet die Politik Verwerfungen. Fragt sich, ob der Aufwärts-Trend bei Immobilien auf sicherem Grund steht.

„Auf sicherem Grund? Aspekte des Immobilienbooms in Deutschland“

Dossier Politik, Bayern2, am 5.9.2012, 21-22 Uhr
Dossier Politik, B5aktuell, am 9.9.2012, 11-12 Uhr (Wiederholung)

Moderation: Christina Teuthorn
Studiogast: Prof. Steffen Sebastian, Lehrstuhl für Immobilienfinanzierung, Universität Regensburg

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Radiomoderation: Bundestagswahl 2013

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Schwarz-gelb streitet auch im vierten Koalitionsjahr um die politische Ausrichtung, die Opposition sucht ein schärferes Profil. Das alles vor dem Hintergrund gravierender Probleme wie der Energiewende und der Euro-Schuldenkrise. Diese haben sowohl Union als auch SPD zum herausragenden Wahlkampfthema erklärt. Fraglich ist derzeit aber noch, wie sich die SPD hier von der Union unterscheiden will. SPD-Chef Sigmar Gabriel hat es in der Sommerpause versucht mit dem Vorschlag einer Schuldenunion. Dieser findet zwar im Ausland durchaus positive Resonanz, nicht aber in Deutschland. Womit also will die SPD inhaltlich punkten gegen eine Union, die vor allem von der hohen Popularität der Kanzlerin profitiert? Und die mit sich selbst ringt, vielen ist der Kurs der Parteichefin längst nicht mehr konservativ genug.

„Poröse Koalition, uneinige Opposition: Ein Jahr vor der Bundestagswahl“

Dossier Politik, Bayern2, am 29.8.2012, 21-22 Uhr
Dossier Politik, B5aktuell, am 2.9.2012, 11-12 Uhr (Wiederholung)

Moderation: Christina Teuthorn
Studiogast: Dietmar Riemer, Leiter des NDR-Hauptstadtstudios in Berlin

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Radiomoderation: Eurokrise

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Logo © BRBinnen weniger Wochen hat der anhaltende Druck der Finanzmärkte die Europäische Union einem rasanten Reformtempo unterworfen: Alle bisherigen Rettungsmaßnahmen reichen nicht aus, um die Vertrauenskrise der Anleger in Staatsanleihen der hoch verschuldeten Euro-Länder auszuräumen. Welche Erfolgsaussichten haben die hektischen politischen Bemühungen? Wird Europa von den Finanzmärkten zu einer politischen Einigung gedrängt, die derzeit weder die EU-Verträge vorsehen noch die Mehrheit der Bevölkerung in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union will?

„Exit Euro – treiben die Finanzmärkte Europa zur politischen Einigung?“

Dossier Politik, Bayern2, am 7.12.2011, 21-22 Uhr
Studiogast: Birgit Schmeitzner, BR-Korrespondentin in Brüssel
Moderation: Christina Teuthorn

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Radiomoderation: Eurorettungsschirm

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Logo © BRDie Euro-Schuldenkrise ist zum Dauerthema geworden. Die Rettungsschirme werden größer und größer und viele beschleicht das Gefühl, dass niemand diese Krise wirklich in den Griff bekommt.

„Ausgeliefert?! Warum niemand der Schuldenkrise Herr wird“

Dossier Politik, Bayern2, am 28.9.2011, 21-22 Uhr
Studiogast: Margit Siller, BR-Wirtschaftsredakteurin und Christian Faul, BR-Korrespondent im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin
Moderation: Christina Teuthorn

Radiomoderation: Eurokrise

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Logo © BRDie Euro-Party ist zu Ende, dem Kontinent ist übel. Griechenland-Rettung, Bürger-Demos und Sparhaushalte überall zeigen: das Projekt Europa wankt.

Die Politik in Brüssel und den Hauptstädten steht unter Schock und schweigt. Sicher ist: Europa kann nicht so weitermachen.

„Ein Kontinent sieht alt aus – Die Euro-Krise zeigt die Schwächen der EU“

Dossier Politik, Bayern2, am 6.7.2011, 21.30-22.30 Uhr
Studiogast: Katinka Barysch, Center for European Reform (CER) in London
Moderation: Christina Teuthorn