Radiomoderation: Jugendarbeitslosigkeit in Spanien

Moderation

Logo © BR

Rund sechs Millionen Menschen in Spanien geben an, Arbeit zu suchen, aber keine zu finden – etwa jeder Vierte im erwerbsfähigen Alter. Noch dramatischer ist die Situation bei den unter 25-Jährigen, dort findet jeder Zweite keinen Job. Es trifft vor allem – aber nicht nur – schlecht ausgebildete Jugendliche;  auch junge Akademiker suchen ihre Chance verstärkt im Ausland. Schon ist die Rede von einer drohenden „fuga de cerebros“, der Flucht der Gehirne.

Doch solange die spanischen Unternehmen nicht auf die Beine kommen – auch weil es keine Neuorientierung in der Wirtschaft gibt – so lange sind die Aussichten eher bescheiden. Ebenso wie die Perspektiven, aus der gegenwärtigen Lage gar eine „win win“-Situation zu machen – indem beispielsweise Deutschland hilft, das spanische Ausbildungssystem zu modernisieren und zugleich junge spanische, arbeitslose Fachkräfte nach Deutschland zu holen. Entsprechende Modellprojekte sind allenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein – und nicht immer von Erfolg gekrönt. Eine Reportage von Reinhard Spiegelhauer

„Jugendarbeitslosigkeit in Spanien – Verlorene Generation und „fuga de cerebros““

Breitengrad, Bayern2, am 21.8.2013, 14-15 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

Sendungsseite beim Bayerischen Rundfunk – Sendung nachhören