Radiosendung: Wechseljahre

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Logo © BRHitzewallungen, Schlafstörungen, unregelmäßige Menstruation – das sind meist die ersten Anzeichen für den Beginn der Wechseljahre. Doch die Wechseljahre werden gern mit ihren negativen Begleiterscheinungen verwechselt.

Das Online-Lexikon Wikipedia zählt unter dem Schlagwort „Wechseljahre“ sage und schreibe 35 verschiedene weibliche Beschwerden auf. Demnach ist der Wechsel ein hormonelles und psychisches Problem – eventuell behandelbar. Aber interessanterweise wird diese Lebensphase nicht überall auf der Welt als schlimm empfunden. Manche betrachten sie sogar als unverzichtbar.

Herausfordernder Wandel in der Lebensmitte – Die Wechseljahre
Eine Sendung von Christina Teuthorn

Bayern2, radioWissen, 23.10.13, 9 Uhr
(Wdh. 13.11.2013, 15 Uhr)

Sendung nachhören beim Bayerischen Rundfunk

Sendungsseite von radioWissen

Radio auf CD: Wunderwerk Immunsystem

CD

CD Cover © Bayerischer RundfunkEine meiner Radiosendungen über das Immunsystem ist jetzt auf CD erschienen: Eine IQ-Sendung über den täglichen Kampf im Körper, der Dank des Immunsystems meistens gewonnen wird. Sie ist auf Bayern2 gesendet worden und kann nun auch in dieser Form nachgehört und gesammelt werden. Hier noch die ausführlichen Informationen zu den Einzelsendungen, die in der CD enthalten sind:

Kraftwerk Körper – Immunsystem, Herz, Lunge (Pressetext)

Hätten Sie’s gewusst? Das lateinische „immunis“ bedeutet eigentlich „steuerfrei“, d.h. unbelastet, frei, rein. Damit unser Körper so bleibt, hat er ein „Immunsystem“: zur biologischen Eigenabwehr, die Schädigungen durch Krankheitserreger verhindern soll. Doch just dieses Immunsystem spielt heute mehr denn je „verrückt“. Denn es ist einer permanenten Reizüberflutung auf verschiedensten Ebenen ausgesetzt. Belastet wird auch das Herz des Menschen, seine „Pumpe“. Sie wiegt etwa 0,5 % des Körpergewichtes, ist 15 cm lang und wird links getragen. Die durchschnittliche Herzleistung geht bei Männern im Lauf ihres Lebens um ein Viertel zurück, bei Frauen jedoch nicht. Beide Geschlechter sind aber von häufigen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems betroffen.

CD Cover © Bayerischer Rundfunk

1. Sendung: Kampf im Körper – Die Rolle des Immunsystems

Der menschliche Körper wird täglich zum Tatort: Die Körperzellen unseres Abwehrsystems kämpfen gegen Mikroben auf Leben und Tod. Würde das Abwehrsystem die Keime nicht abtöten, hätte der Mensch keine Chance zu überleben. Doch oft gibt es beim Kampf des Immunsystems keine eindeutigen Gewinner. Inzwischen nimmt man an, dass Entzündungen auch der Beginn von Krebs, Magengeschwüren, Osteoporose, Rheuma, Diabetes und sogar von Herzinfarkt und Schlaganfall sein können. Immer mehr wissenschaftliche Studien scheinen zu belegen: Die Abwehrkämpfer des Körpers können – wenn das Immunsystem aus dem Gleichgewicht gerät – auch selbst Krankheiten auslösen. Wie genau entstehen diese Prozesse? Warum bedroht das lebensnotwendige Abwehrsystem mitunter den eigenen Körper? Wie geht die Medizin mit diesen Erkenntnissen um?

Autorin/Regie/Sprecherin: Christina Teuthorn

2. Sendung: 70 Schläge in der Minute – Das Herzstück des Menschen

Das Herz ist nicht nur das zentrale Organ des Körpers. Es gilt gleichzeitig als Sitz der Seele, des Gewissens, der Liebe und der Angst. Der Volksmund spricht viel vom herzen, wenn es um starke Gefühle geht. Das Herz schlägt in Ruhe 70-mal in der Minute. Im Lauf eines 80-jährigen Menschenlebens erbringt es eine unglaubliche Leistung: Es schlägt etwa drei Milliarden Mal und pumpt dabei ein Volumen von 200 Millionen Liter Blut durch die Adern. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in den westlichen Kulturen Todesursache Nummer eins: Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und Bluthochdruck schädigen das Herz. Aber auch psychosoziale Faktoren wie chronischer Stress, soziale Isolation und Depression gelten als Risikofaktoren. Die Medizin setzt bei der Behandlung von Herzerkrankungen nicht nur auf technisch ausgeklügelte, chirurgische Verfahren und medikamentöse Prävention der Risikofaktoren, sondern auch auf psychologische Betreuung.

Autor: Wolfgang Nickl / Regie: Dorit Kreissl
SprecherInnen: Jutta Schmuttermaier, Andreas Neumann

 

3. Sendung: Zug um Zug – Wie die Lunge uns Leben „einhaucht“

„Zum Leben braucht man Luft und Liebe.“ Beides ist sicherlich wahr, zumindest bei der Atemluft ist es auch wissenschaftlich bewiesen. Durch die Atmung gewinnen wir den lebensnotwendigen Sauerstoff. Als Stoffwechsel-Endprodukt geben wir Kohlendioxid ab. Der Weg der durch Mund und Nase eingeatmeten Luft führt über die Luftröhre und die Bronchien in die Lunge. Von dort wird der gewonnene Sauerstoff ins Blut und dann in die Zellen und Organe transportiert. Es wird erklärt, was es mit Atemvolumen und Atemfrequenz, mit Bauchatmung und Atemmuskulatur auf sich hat. Auch auf medizinische Aspekte wie Asthma oder das Schnarchen wird eingegangen und an einer Atemtherapie teilgenommen. Die Beleuchtung der Atmung im Sport: Wie können Sportler ihre Sauerstoff-Aufnahmefähigkeit erhöhen, wie wirkt sich das beliebte Höhentraining auf die Atemtätigkeit aus? Was bewirkt das Blut-Doping? Über unsere Atmung denken wir normalerweise nur nach, wenn wir Probleme damit haben. Dabei ist die Atmung ein spannendes, komplexes System der Energiegewinnung.

Autor: Bernd-Uwe Gutknecht / Regie: Sabine Kienhöfer
SprecherInnen: Christian Baumann, Beate Himmelstoß

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Mehr Informationen zur Wissens-CD-Reihe von Bayern2 und Weltedition:
Bayerischer Rundfunk/Weltedition: Die ganze Wissens-CD-Reihe im Überblick

Radio auf CD: Körper & Seele

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CD Cover © Bayerischer RundfunkMeine Radiosendung über Psychosomatik, also das Zusammenspiel von Seele und Körper, ist jetzt auf CD erschienen: Sie ist auf Bayern2 in radioWissen gesendet worden und kann nun auch in dieser Form nachgehört und gesammelt werden. Hier noch die ausführlichen Informationen zu den Einzelsendungen, die in der CD enthalten sind:

Seele in Not – Einblicke in die Psychologie (Pressetext)

Die Psychologie als Wissenschaft ist eine relativ junge Disziplin, doch Gedanken über die Seele und ihre Empfindungen haben sich die Menschen schon seit den Anfängen ihrer kulturellen Entwicklung gemacht. Dabei stand der kranke, der leidende Mensch im Vordergrund. Auch Sigmund Freud, Arzt und Urvater der Psychoanalyse, entwickelte seine später vielfach modifizierte Methode der freien Assoziation zur Behandlung von Ängsten, Psychosen und Neurosen. Heute hat sich das Bild der Psychologie grundlegend geändert, die wissenschaftliche Seelenkunde ist ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Ob in Erziehung, Politik, Wirtschaft oder Medizin – überall sind ihre Einflüsse spürbar. Mit der modernen Psychosomatik findet man zurück zu den Anfängen der antiken Medizingeschichte, wo das Leib-Seele-Problem schon immer zentrales Element war.

CD Cover © Bayerischer Rundfunk

1. Sendung: Hallo Seele! Die Entstehungsgeschichte der Psychologie

Wann hat der Mensch entdeckt, dass er eine Seele hat? Dass die Dämonen, die er fürchtete, die Mächte, die ihn daran hinderten, mit dem Leben zurechtzukommen, in seinem eigenen Innern hausten? Schon die alten Ägypter und Griechen beschäftigten sich mit dem Selbst. Im Laufe der Aufklärung lernten die Menschen, das Individuum zu achten. Jeder Einzelne ein eigener Kosmos, der nicht nur von Trieben, sondern auch vom Verstand und vom Gefühl beherrscht wurde. Und gerade die Dichter begaben sich früh auf die Suche nach der Seele. Doch erst Freud machte diese „Beschäftigung“ dann salonfähig. Er klärte uns darüber auf, dass wir mit „Seelenarbeit“ lernen können, ein freieres, selbstbestimmteres Leben zu führen.

Autorin: Gabriele Bondy / Regie: Gabriele Bondy
SprecherInnen: Gabriele Hinterstoißer, Gerd Wameling, Ulrich Frank, Reinhard Glemnitz

2. Sendung: Sigmund Freud – Auf der Suche nach der Seele

Die eigene Seele mit Hilfe der von Freud begründeten Psychoanalyse zu erforschen, das ist vielen bis heute suspekt geblieben. Andererseits hat Freuds Ansatz der Seelenheilkunde schon früh Leidende, aber auch Literaten und Denker – wie beispielsweise Thomas Mann, Stefan Zweig, Herbert und Ludwig Marcuse – in ihren Bann gezogen. Sigmund Freud wurde am 6. Mai 1856 in Freiberg (Mähren) geboren. Die Eltern glaubten fest daran, dass ihr Erstgeborener mal etwas ganz Großes werden würde und förderten ihn, so gut ihnen das eben möglich war. Er studierte Medizin, Zoologie und Psychiatrie und nahm später eine Stelle im Allgemeinen Krankenhaus in Wien an. 1886 eröffnete Freud in Wien eine eigene nervenärztlich Praxis. Neben der Ätiologie der Hysterie beschäftigte er sich mit der Traumdeutung und der Erforschung der in der Kindheit erworbenen psychischen Komplexe. Immer mehr entfernte sich Freud von einer medizinischen Sichtweise neurotischer Störungen und entwickelte deren Heilungsversuch mit der „Talking cure“, der Psychoanalyse. Das Verfahren, bei dem der Analysand auf der Couch liegt und frei assoziiert, also offen ausspricht, was ihm gerade in den Sinn kommt, ohne vom Analytiker unterbrochen oder kritisiert zu werden. Durch das Wiedererleben der traumatischen Erlebnisse kann Heilung gelingen. Im Juni 1938 ging er ins Londoner Exil, wo er ein Jahr später seinem Krebsleiden erlag.

Autorin: Gabriele Bondy / Regie: Gabriele Bondy
SprecherInnen: Beate Himmelstoß, Achim Höppner, Detlev Kügow, Axel Wostry

3. Sendung: Psychosomatik – Krankheit als Sprache der Seele

Oft führt man Erkrankungen auf klare, äußere Ursachen zurück. Doch psychosomatisch geschulte Ärzte und Psychotherapeuten interpretieren einen Krankheitsverlauf auch auf einer ganz anderen Ebene. Bandscheibenprobleme können beispielsweise durch bewusste und unbewusste geistig-seelische Überlastungen entstehen. Ein Schnupfen kann bedeuten, dass man von einer Situation im wahrsten Sinne des Wortes „die Nase voll hat“. Die psychosomatische Medizin weiß, dass viele Krankheitsbilder auch seelische Ursachen haben können. Psychosomatik leitet sich aus den griechischen Wörtern „psyche“ (Atem, Seele) und „soma“ (Körper) ab. Psychosomatisch ausgebildete Ärzte und Psychotherapeuten verstehen Krankheit als ein sinnvolles Geschehen, durch das die Seele ungelöste Konflikte ins Bewusstsein bringt. Sie versuchen daher, auch die symbolischen Bedeutungen von Krankheitssymptomen zu erfassen, also die Botschaft der Krankheit zu entschlüsseln.

Autorin: Christina Teuthorn / Regie: Christina Teuthorn
SprecherInnen: Rahel Comtesse, Friedrich Schloffer, Michael Haffner, Christiane Roßbach

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Mehr Informationen zur Wissens-CD-Reihe von Bayern2 und Weltedition:
Bayerischer Rundfunk/Weltedition: Die ganze Wissens-CD-Reihe im Überblick