Radiomoderation: Energiewende

Moderation

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Die Stromgewinnung in Deutschland soll klimafreundlicher und unbedenklicher werden. Lange haben die erneuerbaren Energiequellen aufgeholt. Doch der Kohle-Kompromiss auf Druck der Energiekonzerne bringt die Klimaziele ins Wanken. Ist die Energiewende auf offener Strecke zum Stehen gekommen?

Sendung mit dem ARD-Klima- und Energieexperten Werner Eckert vom 22.7.2015, Bayern2.

http://br.de/s/1q6125m

Sendung: El Hierro in radioReisen

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Sabinar © Christina TeuthornFlötenklänge und Trommelschläge überzogen im Sommer 2013 die gesamte Insel. Da tauchte El Hierro ein in die „Bajada“, ein ursprüngliches, der Inselschutzheiligen geweihtes Folklorefest. Tausende wanderten schon im Morgengrauen über die Vulkane der Insel – schwitzend und tanzend. Die kleinste Kanareninsel ist auf jeden Fall eine Reise wert. Weite Teile der Insel stehen unter Naturschutz. Das UN-Biosphärenreservat vor der Küste Afrikas lockt viele Touristen an, die hier ein Naturparadies finden, das andere Kanareninseln nicht mehr bieten können. Und damit nicht genug: El Hierro will Europas „grünste“ Insel werden. Dank eines einzigartigen Wind-Wasser-Pumpspeicherkraftwerks werden sich die knapp 11.000 Herreños bald noch zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgen. Auch erste Elektroautos rollen bereits über die Insel. 

„Inselreich. El Hierro, die kleinste der kanarischen Inseln“

Ein Beitrag von Christina Teuthorn
Bayern2, radioReisen, 24.08.14, 9 Uhr
(Wdh. vom 10./11.11.13)

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Radiomoderation: Das Geschäft mit dem Müll

Moderation

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Rohstoffe werden in Deutschland knapp und damit richtig teuer. Der Müll hingegen wird immer mehr. Und dadurch nicht nur für Umweltaktivisten interessant, sondern auch für die Wirtschaft. Es liegt auf der Hand: aus Müll Rohstoffe zu recyceln. Darum hat sich der Handel mit Sekundärrohstoffen in Deutschland zu einer der wachstumsstärksten Branchen entwickelt.

Ob Verpackungen, Metalle, Papier, Textilien oder Elektro-Altgeräte – das alles sind wertvolle Rohstoffe. In Deutschland werden mit dem Müll Milliarden verdient. Ob Ressourcengewinnung, Klimaschutz oder Energiegewinnung – das Thema Abfall wird immer wichtiger. Indes, es gibt in Deutschland kein einheitliches Müllsystem. Gelber Sack, graue Tonne, blaue Tonne, Wertstoffhof – jede Kommune hat ihr eignes System, viele versuchen selbst in das Geschäft mit dem Müll einzusteigen. Manche Städte wie etwa München leisten sich eine Verbrennungsanlage, jenseits des Ortsschildes kämpft der Verbraucher mit dem Gelben Sack. Das Duale System ist in der Krise. In Müllverbrennungsanlagen wird Energie gewonnen, Strom etwa oder Wärme. Allerdings – viele Müllverbrennungsanlagen sind bei weitem nicht ausgelastet. Deshalb wird in Deutschland vielfach Müll aus dem Ausland hinzu gekauft. Geschätzte 2 Milliarden Euro haben die privaten Unternehmen im letzten Jahr Umsatz gemacht – mit Müll. Mittlerweile stammt jede 7. Tonne unseres Rohstoffverbrauchs aus recyceltem Müll.  

„Müllionen – Das Geschäft mit dem Abfall

Dossier Politik, Bayern2, am 13.08.2014, 21-22 Uhr
Dossier Politik, B5 aktuell, am 17.8., 11-12 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn Mohr

Studiogast: Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe

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Radiomoderation: Energiewende

Moderation

Logo © BRSeit über einem Jahr ist klar: Deutschland steigt aus der Atomkraft aus. Bis 2022 werden alle deutschen Reaktoren abgeschaltet. Bis dahin muss ein Großteil des Strombedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Doch gut ein Jahr nach dem Beschluss zum Atomausstieg ist nicht klar, wie die Wende geschafft werden kann, denn es fehlt an der nötigen Steuerung durch die Politik. Im Zuge des EEG, des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sind kleinteilige Strukturen entstanden. Photovoltaikanlagen zieren die Haus- und Scheunendächer in Dörfern und Städten; Windparks und Biogasanlagen bestimmen das Landschaftsbild in Deutschland. Die großen Energieversorger geraten bei den erneuerbaren Energien ins Hintertreffen; die Stadtwerke sehen ihre Zeit gekommen, den großen vier den Rang abzulaufen. Die Stromnetze sind dem schnellen Ausbau von Solar- und Windkraft nicht gewachsen. Behindert wird der rasche Ausbau durch die politischen Querelen zwischen Nord- und Südländern. Der Bund tut sich schwer, die Führungsaufgabe bei der Energiewende zu übernehmen. Und für die Verbraucher bedeutet die Energiewende erst einmal steigende Strompreise. So gerät die Energiewende, zunächst von der Mehrheit der Deutschen mitgetragen, zunehmend in Misskredit. Das Dossier Politik zieht eine Zwischenbilanz.

„Ein Schritt vor, zwei zurück – der Tanz um die Energiewende“

Dossier Politik, Bayern2, am 28.11.2012, 21-22 Uhr

Moderation: Christina Teuthorn
Studiogast: ARD-Energieexperte Jürgen Döschner

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Radiosendung: Permakultur

Sendungen

Logo © BRKiwis und Zitronen wachsen auf 1.300 Meter Höhe, Getreide sprießt im Bergwald und sogar im Winter lassen sich im Schnee Radieschen ernten. Sepp Holzers Experimente auf seinem Hof im österreichischen Lungau sind prominente Beispiele für eine besondere Art des landwirtschaftlichen Prinzips der Permakultur: Das Wort leitet sich aus dem englischen Begriff „permanent agriculture“ ab und bezeichnet ein Konzept nachhaltiger Landwirtschaft. Grundlage dafür ist die genaue Beobachtung von ökologischen Beziehungen und Kreisläufen in der Natur. Der Landwirt versucht, diese bewusst herzustellen, in dem er Pflanzen und Tiere gezielt so einsetzt, dass sie sich gegenseitig ergänzen und bereichern. Im Idealfall arbeitet die Natur selbst so gut, dass der Bauer – ohne die Umwelt zu belasten – mit wenig Aufwand einen guten Ertrag hat. Wer etwa Schweine unter Obstbäumen wühlen lässt, spart sich Pflugarbeiten. Oder wer Brauch- und Regenwasser sammelt und geschickt verwendet, benötigt weniger künstliche Bewässerung. Als Vater der Permakultur gilt der Australier Bill Mollison, der für sein Permakultur-Konzept schon vor 30 Jahren mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Inzwischen bieten auch im Alpenraum immer mehr Akademien gezielte Aus- und Fortbildungen an. Immer mehr Menschen interessieren sich auch in Deutschland für dieses Konzept einer neuartigen Landwirtschaft.

Permakultur – Landwirtschaft der Zukunft?
Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, radioWissen, 31.5.12, 9 Uhr
Bayern2, radioWissen, 21.6.12, 15 Uhr (Wdh.)

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Sendungsseite bei radioWissen

Radiomoderation: Schottlands Inseln

Moderation

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Schottlands Regierungschef Alex Salmond hat zwei politische Visionen: Er will die Unabhängigkeit seines Landes. Und er will die rauen Shetland- und Orkney-Inseln zum Energieparadies ausbauen. Schon jetzt ist die schottische Inselwelt im Nordatlantik ein Versuchslabor für Erneuerbare Energien. Neben der naheliegenden Windenergie-Nutzung wird hier erfolgreich mit Gezeiten- und Wellenenergie experimentiert. Strom aus Shetland wird heute schon ins norwegische Netz eingespeist. Und Skandinavien soll der Hauptabsatzmarkt für Alternative Energien von den „northern isles“ werden. So wenig der britische Premier David Cameron die Unabhängigkeits-Phantasien seines schottischen Amtskollegen teilt, so sehr fördert er den massiven Ausbau Erneuerbarer Energien.Cameron nennt seine Koalitionsregierung gerne „the greenest government ever“. Das grüne Experiment auf den Shetland- und Orkney-Inseln gilt als entscheidender Gradmesser dafür, ob er diesem Anspruch gerecht wird.

„Schottlands raue Inselwelt – Shetland und Orkney sollen alternative Energie-Paradiese werden“

Breitengrad, Bayern2, am 16.05.2012, 14-15 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

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Radiomoderation: Energiepolitik

Moderation

Logo © BR„Deutsches Solar-Debakel“ oder „Schatten über Bitterfeld“ – so oder ähnlich lauteten vergangene Woche die Schlagzeilen, als Q-Cells, der einst weltgrößte Produzent von Solarzellen, Insolvenz anmelden musste – als bereits viertes deutsches Unternehmen in dieser Branche binnen weniger Monate. Kurz davor hatte die Bundesregierung beschlossen, die Förderung von Solarstrom zu kürzen. Das sprichwörtliche „Zwei Schritte vor, einen zurück“ ist Eiltempo im Vergleich zu den Kreisbewegungen der schwarz-gelben Bundesregierung in der selbsternannten „Energiewende“.

„Wende…, welche Wende? Angela Merkels Energiepolitik kommt nicht voran“

Dossier Politik, Bayern2, am 11.4.2012, 21-22 Uhr
Dossier Politik, B5aktuell, am 15.4.2012, 11-12 Uhr

Moderation: Christina Teuthorn
Studiogast: Josef Göppel, MdB, CSU-Umweltexperte

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Radiosendung: Südtirol

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Kastanie © Christina TeuthornMit Winterreifen sind sie besonders laut: Die LKW, die sich im Südtiroler Eisacktal über die Brennerautobahn schieben. Noch schlimmer aber sind die Züge, die jedes Jahr knapp 50 Millionen Tonnen Güter zwischen Italien und Österreich transportieren. Alois und Marianne Winkler wohnen am Nadelöhr. Von ihrem Buschenschank in Barbian blicken sie auf die zackigen Dolomiten gegenüber und den Verkehrsstrom unten im Tal. Den Lärm hören sie schon lange nicht mehr. Weder wenn sie Kastanien ernten, noch wenn sie Wanderern die gebratenen Keschtn und Krapfen mit frischem Wein zum Törggelen servieren. Sie setzen dem Verkehrswahnsinn Südtiroler Gastfreundschaft entgegen. Auch andere Kleinbauern im Eisacktal versuchen, das Beste aus der Lage zu machen. Etwa, indem sie sich als Kastanienregion vermarkten. Gemeinden haben Wanderwege in den Kastanienhainen zwischen Brixen und Bozen saniert und Kastanientage ins Leben gerufen. Eine späte Erkenntnis. Denn viele der uralten Bäume sind mittlerweile vom Aussterben bedroht. Ökologie und Verkehr – in diesem Spannungsfeld bewegt sich auch die Südtiroler Politik. Eine Reportage von Christina Teuthorn.

Alois Winkler blickt auf die Brennerautobahn © Christina Teuthorn

„Notizen aus Südtirol – Leben am Nadelöhr der Alpen“

Eine Sendung von Christina Teuthorn

B5aktuell, 6.4.2012, 13.05 Uhr und 21:35 Uhr

(Ursendung: Bayern2, Breitengrad, 24./28.12.11)

Sendung nachhören bei B5aktuell

Sendungsseite der Erstsendung auf Bayern2 – mit Bildergalerie

Radiomoderation: Verkehrspolitik

Moderation

Logo © BRWenn sie neue Straßen, Bahntrassen oder Flughäfen eröffnen, posieren Politiker gerne fürs Foto. Doch die Ära voller Kassen ist vorbei. Viele Projekte landen auf der „langen Bank“, obwohl der Verkehr zunimmt. Muss sich die Verkehrspolitik auf Flickschusterei beschränken? Der jüngste Investitionsrahmenplan des Bundes war für die Verkehrspolitik wie eine kalte Dusche: bis zum Jahr 2015 sieht er keine großen, neuen Schienen- oder Straßenprojekte mehr vor, weil das Geld knapp ist. Statt 57 Milliarden Euro will Berlin in diesem Zeitraum nur noch 41 Milliarden Euro investieren – davon werden wiederum zwei Drittel in den Erhalt fließen, spricht: in die fälligen Reparaturen. Beim Normalbürger hat sich in den letzten Jahren trotzdem der Eindruck verfestigt: Bund und Länder pumpen die Milliarden vorwiegend in Groß-Vorhaben wie die Neubaustrecke „Stuttgart 21“. Geld, das jetzt andernorts fehlt.

„Vollgas in die Sackgasse – Verkehrspolitik mit knappen Kassen“

Dossier Politik, Bayern2, am 8.2.2012, 21-22 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

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Radiosendung: Südtirol

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Kastanie © Christina TeuthornAb Herbst sind sie besonders laut: Die LKW mit den Winterreifen, die sich im Südtiroler Eisacktal über die Brennerautobahn schieben. Noch schlimmer aber sind die Züge, die jedes Jahr knapp 50 Millionen Tonnen Güter zwischen Italien und Österreich transportieren. Alois und Marianne Winkler wohnen am Nadelöhr. Von ihrem Buschenschank in Barbian blicken sie auf die zackigen Dolomiten gegenüber und den Verkehrsstrom unten im Tal. Den Lärm hören sie schon lange nicht mehr. Weder wenn sie Kastanien ernten, noch wenn sie Wanderern die gebratenen Keschtn und Krapfen mit frischem Wein zum Törggelen servieren. Sie setzen dem Verkehrswahnsinn Südtiroler Gastfreundschaft entgegen. Auch andere Kleinbauern im Eisacktal versuchen, das Beste aus der Lage zu machen. Etwa, indem sie sich als Kastanienregion vermarkten. Gemeinden haben Wanderwege in den Kastanienhainen zwischen Brixen und Bozen saniert und Kastanientage ins Leben gerufen. Eine späte Erkenntnis. Denn viele der uralten Bäume sind mittlerweile vom Aussterben bedroht. Ökologie und Verkehr – in diesem Spannungsfeld bewegt sich auch die Südtiroler Politik. Eine Reportage von Christina Teuthorn.

Alois Winkler blickt auf die Brennerautobahn © Christina Teuthorn

„Zwischen Brenner und Kastanien – Leben am Südtiroler Nadelöhr der Alpen“

Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, Breitengrad, 24.12.11, 18 Uhr (Wdh. 28.12.2011, 14 Uhr)

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