Sendung: El Hierro in radioReisen

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Sabinar © Christina TeuthornFlötenklänge und Trommelschläge überzogen im Sommer 2013 die gesamte Insel. Da tauchte El Hierro ein in die „Bajada“, ein ursprüngliches, der Inselschutzheiligen geweihtes Folklorefest. Tausende wanderten schon im Morgengrauen über die Vulkane der Insel – schwitzend und tanzend. Die kleinste Kanareninsel ist auf jeden Fall eine Reise wert. Weite Teile der Insel stehen unter Naturschutz. Das UN-Biosphärenreservat vor der Küste Afrikas lockt viele Touristen an, die hier ein Naturparadies finden, das andere Kanareninseln nicht mehr bieten können. Und damit nicht genug: El Hierro will Europas „grünste“ Insel werden. Dank eines einzigartigen Wind-Wasser-Pumpspeicherkraftwerks werden sich die knapp 11.000 Herreños bald noch zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgen. Auch erste Elektroautos rollen bereits über die Insel. 

„Inselreich. El Hierro, die kleinste der kanarischen Inseln“

Ein Beitrag von Christina Teuthorn
Bayern2, radioReisen, 24.08.14, 9 Uhr
(Wdh. vom 10./11.11.13)

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Radiomoderation: Australien

Moderation

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Taralga ist ein typisches kleines Städtchen im australischen Bundesstaat New South Wales. Etwa vierhundert Menschen leben hier, die meisten von ihnen bereits seit ihrer Geburt. “This is a tidy town“ steht auf dem Schild am Ortseingang. Viel Zerstreuung gibt es nicht. Die Kirche ist sonntags fast immer bis zum letzten Platz besetzt. Wer nicht kommt, braucht eine gute Ausrede. Die Post ist Kontaktbörse und Kummerkasten, Anlaufstelle für alle, egal, ob sie einen Brief aufgeben wollen, einen Hundesitter oder jemanden zum Reden suchen. Das enge Zusammenleben der Menschen im Ort birgt einige Nachteile, hat aber auch Vorzüge: Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe. Im Januar allerdings, lockt das Taralga Rodeo Tausende von Touristen an. Eine Reportage von Margarete Blümel.

„Rodeo und mehr – Was das australische Taralga so attraktiv macht“

Breitengrad, Bayern2, am 18.12.2013, 14-15 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

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Radiomoderation: Indian Summer in NY

Moderation

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Rot, gelb, gold – und sogar lila färben sich die Wälder an den Ufern der Finger Lakes im US-Bundesstaat New York. Der „Indian Summer“, der milde Herbst im Nordosten der USA, ist eine Farbexplosion. Durch die niedrig stehende Sonne strahlt der Himmel in tiefem Blau, auf den Feldern türmen sich orangefarbene Kürbisse, und die Blätter der Ahornbäume leuchten in Purpurrot. Die Region ist nicht nur berühmt für Ahornsirup, sondern seit einigen Jahren auch für Wein. Vor allem europäische Rebsorten wie Riesling, Chardonnay und Grüner Veltliner gedeihen in dem besonderen Mikro-Klima rund um die tiefen Gletscherseen hervorragend.

Noch ist der Landstrich – rund sechs Autostunden nordwestlich von New York – relativ unberührt. Doch mit immer mehr Weingütern, Käsereien und Gasthäusern entwickelt sich die Seenplatte mehr und mehr zum Schlaraffenland für Feinschmecker und Naturfreunde. Eine Reportage von ARD-Korrespondentin Claudia Sarre.

„Kürbisse, Wein und Ahornsirup: Indian Summer im US-Bundesstaat New York“

Breitengrad, Bayern2, am 30.10.2013, 14-15 Uhr
Moderation: Christina Teuthorn

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