Radiosendung: Wechseljahre

Sendungen

Logo © BRHitzewallungen, Schlafstörungen, unregelmäßige Menstruation – das sind meist die ersten Anzeichen für den Beginn der Wechseljahre. Doch die Wechseljahre werden gern mit ihren negativen Begleiterscheinungen verwechselt.

Das Online-Lexikon Wikipedia zählt unter dem Schlagwort „Wechseljahre“ sage und schreibe 35 verschiedene weibliche Beschwerden auf. Demnach ist der Wechsel ein hormonelles und psychisches Problem – eventuell behandelbar. Aber interessanterweise wird diese Lebensphase nicht überall auf der Welt als schlimm empfunden. Manche betrachten sie sogar als unverzichtbar.

Herausfordernder Wandel in der Lebensmitte – Die Wechseljahre
Eine Sendung von Christina Teuthorn

Bayern2, radioWissen, 23.10.13, 9 Uhr
(Wdh. 13.11.2013, 15 Uhr)

Sendung nachhören beim Bayerischen Rundfunk

Sendungsseite von radioWissen

Radiomoderation: Politische Rolle der Kirche

Moderation

Logo © BR

Grundgesetzlich sind Staat und Kirche in Deutschland getrennt, de facto aber  eng verbunden. In Bayern vertraglich über das Konkordat. Es stammt aus dem Jahr 1924 und räumt der katholischen Kirche nach wie vor zahlreiche Privilegien ein.

So zieht der Staat für die Kirchen die Kirchensteuer ein, Religion ist ein ordentliches Unterrichtsfach an den Schulen, bestimmte Lehrstühle an Bayerns Universitäten dürfen nur mit dem Einverständnis der Kirche besetzt werden und die Bischofsgehälter werden aus der Staatskasse finanziert.  Über 450 Millionen Euro haben die Bundesländer im letzten Jahr für kircheninterne Personalkosten gezahlt.

Die Linke will diese Praxis ändern und die Trennung von Staat und Kirche in die Realität umsetzen. Ihr im Bundestag eingebrachter Gesetzentwurf stößt aber bei allen anderen Parteien auf Widerstand, die schwarz-gelbe Bundesregierung sieht „keinen Handlungsbedarf“.

Doch selbst die christlichen Parteien diskutieren offen über gesellschaftliche Fragen, die im Widerspruch zur Kirchenmeinung stehen, Beispiel Lebenspartnerschaften. Zudem fällt die Kirche als Moralinstanz zunehmend aus, was auch daran liegt, dass ihre Vertreter immer häufiger damit beschäftigt sind, Skandale in den eigenen Reihen zu kommentieren.

„Unverzichtbar oder überflüssig? Die politische Rolle der Kirche in Deutschland“

Dossier Politik, Bayern2, am 27.3.2013, 21-22 Uhr
Wiederholung, B5aktuell, am 31.3.2013, 11-12 Uhr

Moderation: Christina Teuthorn

Studiogast:
Prof. Friedrich-Wilhelm Graf, evangelischer Theologe der LMU München.

Sendung beim Bayerischen Rundfunk nachhören
Sendung beim Bayerischen Rundfunk nachlesen

Radiomoderation: Papstwahl – Live

Moderation

Logo © BRNur zwei Tage haben die 115 wahlberechtigten Kardinäle gebraucht, um sich auf den Nachfolger von Benedikt XVI. zu einigen. Die Entscheidung des Konklaves wurde traditionell per Rauchsignal den wartenden Menschen auf dem Petersplatz und der Welt bekanntgegeben.

Kurz darauf trat der 76-jährige Jorge Mario Bergoglio auf den Mittelbalkon des Petersdoms. Eine überraschende Entscheidung des Konklaves, denn mit dem ehemaligen Erzbischof  von Buenos Aires wurde erstmals ein Pontifex gewählt, der aus Südamerika stammt, der Jesuit ist, dessen Hintergrund ohne die  besondere  soziale und gesellschaftliche Lage der Menschen auf dem von Armut und Ungerechtigkeit geprägten Kontinent nicht zu erklären ist.

Eine Live-Sondersendung am Abend der Wahl.

„Habemus Papam! Große Herauforderungen für Franziskus“

Dossier Politik, Bayern2, am 13.3.2013, 21-22 Uhr

Moderation: Christina Teuthorn

Studiogäste:
BR-Kirchenredakteur Matthias Morgenroth,
BR-Kirchenredakteur Wolfgang Küpper in Rom,
BR-Argentinien-Korrespondent Gottfried Stein,
BR/MDR/SWR-USA-Korrespondentin Silke Hasselmann,
ARD-Polen-Korrespondent Henryk Jarcyk.

Sendung beim Bayerischen Rundfunk nachhören
Sendung beim Bayerischen Rundfunk nachlesen

Radiosendung: Schwarze Madonnen

Sendungen

Logo © BRAltötting – der wichtigste Marien-Wallfahrtsort in Deutschland. Etwa eine Million Menschen aus aller Welt pilgern jedes Jahr hierher, um sie zu sehen: Die Schwarze Madonna, eine 64 Zentimeter hohe, gotische Lindenholzstatue aus dem 14. Jahrhundert. Auch Papst Benedikt XVI. pilgerte bereits als Kind zu ihr.
Weltweit werden hunderte schwarzer Mariengestalten verehrt. Die meisten dunklen Madonnenbilder und Statuen befinden sich in Frankreich und Spanien, aber es gibt sie auch in Polen, Tschechien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und England, und jenseits des Atlantik: In Mexiko und Brasilien. In Brasilien ist „Nossa Senhora Aparecida“, eine aus dem Meer aufgetauchte, verwitterte Terrakottafigur, die Nationalheilige. Doch warum sind diese Madonnen schwarz? Kann tatsächlich Kerzenruß die Schwärze erklären? Haben sie mit einer christlichen Geheimkirche zu tun? Oder handelt es sich dabei um psychologische Archetypen? Die meisten von ihnen stammen aus dem 11. Und 12. Jahrhundert. Doch noch heute geben sie der Wissenschaft Rätsel auf.

Das Rätsel um die Schwarzen Madonnen – einem Geheimnis auf der Spur?
Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, radioWissen, 12.12.12, 9 Uhr
Bayern2, radioWissen, 2.1.13, 15 Uhr (Wdh.)

Sendung nachhören bei Bayern2 radioWissen
Manuskript herunterladen