Radiomoderation: Europas Separatisten

Moderation

Logo © BRKatalonien, Schottland, Südtirol – immer mehr Regionen in Europa streben nach kompletter oder teilweiser Unabhängigkeit. Der Protest richtet sich zwar meist gegen die Nationalstaaten, könnte aber langfristig auch den Zusammenhalt in der Europäischen Union gefährden. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise geht es oft ums Geld: Reiche Regionen fühlen sich nicht länger solidarisch mit ärmeren Landesteilen.
Das Ringen selbstbewusster Regionen nach größtmöglicher Unabhängigkeit trifft die EU unvorbereitet. Für die Aufspaltung eines Mitgliedsstaates gibt es in den europäischen Verträgen keine Regelung. Einziger Weg wäre der Austritt des ganzen Landes und die Rückkehr als mehrere Staaten. Diesem Vorgehen müssten aber alle EU-Mitglieder und die Parlamente zustimmen.

„Absetzbewegungen – Europas Separatisten begehren auf“

Dossier Politik, Bayern2, am 31.10.2012, 21-22 Uhr

Moderation: Christina Teuthorn
Studiogast: Prof. Dr. Berthold Rittberger, Lehrstuhl für Internationale Beziehungen am Geschwister-Scholl-Institut der LMU München

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Radiosendung: Kastanienernte in Südtirol

Sendungen

Maria Blasbichler klaubt sie noch mit der Hand: Keschtn, wie die Südtiroler ihre Kastanien nennen. Etwa 140 Bäume gehören zum Hof, den ihr Sohn Norbert übernommen hat. Inzwischen kultiviert der Biobauer wieder die Frucht, die früher ganze Dörfer ernährt hat und im Herbst aus Südtirol kaum wegzudenken ist. Beim „Törggelen“ servieren Bauern und Gastwirte den Besuchern frischen Wein und einheimische Produkte. Selbst gemachte Hauswurst, Speck und Kastanien gibt es auch bei Alois und Marianne Winkler auf einem Berghang über dem Eisacktal mit Blick auf die schneebedeckten Dolomiten.

Stacheliger Schatz: Südtirol und die Kastanien

Eine Sendung von Christina Teuthorn
NDR, Zwischen Hamburg und Haiti, 21.10.2012, 7:30 Uhr

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Radiosendung: Südtirol

Sendungen

Kastanie © Christina TeuthornMit Winterreifen sind sie besonders laut: Die LKW, die sich im Südtiroler Eisacktal über die Brennerautobahn schieben. Noch schlimmer aber sind die Züge, die jedes Jahr knapp 50 Millionen Tonnen Güter zwischen Italien und Österreich transportieren. Alois und Marianne Winkler wohnen am Nadelöhr. Von ihrem Buschenschank in Barbian blicken sie auf die zackigen Dolomiten gegenüber und den Verkehrsstrom unten im Tal. Den Lärm hören sie schon lange nicht mehr. Weder wenn sie Kastanien ernten, noch wenn sie Wanderern die gebratenen Keschtn und Krapfen mit frischem Wein zum Törggelen servieren. Sie setzen dem Verkehrswahnsinn Südtiroler Gastfreundschaft entgegen. Auch andere Kleinbauern im Eisacktal versuchen, das Beste aus der Lage zu machen. Etwa, indem sie sich als Kastanienregion vermarkten. Gemeinden haben Wanderwege in den Kastanienhainen zwischen Brixen und Bozen saniert und Kastanientage ins Leben gerufen. Eine späte Erkenntnis. Denn viele der uralten Bäume sind mittlerweile vom Aussterben bedroht. Ökologie und Verkehr – in diesem Spannungsfeld bewegt sich auch die Südtiroler Politik. Eine Reportage von Christina Teuthorn.

Alois Winkler blickt auf die Brennerautobahn © Christina Teuthorn

„Notizen aus Südtirol – Leben am Nadelöhr der Alpen“

Eine Sendung von Christina Teuthorn

B5aktuell, 6.4.2012, 13.05 Uhr und 21:35 Uhr

(Ursendung: Bayern2, Breitengrad, 24./28.12.11)

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Radiosendung: Südtirol

Sendungen

Kastanie © Christina TeuthornAb Herbst sind sie besonders laut: Die LKW mit den Winterreifen, die sich im Südtiroler Eisacktal über die Brennerautobahn schieben. Noch schlimmer aber sind die Züge, die jedes Jahr knapp 50 Millionen Tonnen Güter zwischen Italien und Österreich transportieren. Alois und Marianne Winkler wohnen am Nadelöhr. Von ihrem Buschenschank in Barbian blicken sie auf die zackigen Dolomiten gegenüber und den Verkehrsstrom unten im Tal. Den Lärm hören sie schon lange nicht mehr. Weder wenn sie Kastanien ernten, noch wenn sie Wanderern die gebratenen Keschtn und Krapfen mit frischem Wein zum Törggelen servieren. Sie setzen dem Verkehrswahnsinn Südtiroler Gastfreundschaft entgegen. Auch andere Kleinbauern im Eisacktal versuchen, das Beste aus der Lage zu machen. Etwa, indem sie sich als Kastanienregion vermarkten. Gemeinden haben Wanderwege in den Kastanienhainen zwischen Brixen und Bozen saniert und Kastanientage ins Leben gerufen. Eine späte Erkenntnis. Denn viele der uralten Bäume sind mittlerweile vom Aussterben bedroht. Ökologie und Verkehr – in diesem Spannungsfeld bewegt sich auch die Südtiroler Politik. Eine Reportage von Christina Teuthorn.

Alois Winkler blickt auf die Brennerautobahn © Christina Teuthorn

„Zwischen Brenner und Kastanien – Leben am Südtiroler Nadelöhr der Alpen“

Eine Sendung von Christina Teuthorn
Bayern2, Breitengrad, 24.12.11, 18 Uhr (Wdh. 28.12.2011, 14 Uhr)

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